Jetzt auch Neureuther! Verletzungspech bei den Alpinen

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Felix Neureuther muss verletzungsbedingt pausieren

München - Erst Maria Höfl-Riesch, jetzt auch Felix Neureuther: Die Alpinen des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) werden drei Wochen vor dem Start in den Weltcup-Winter weiter vom Verletzungspech heimgesucht.

Erst Maria Höfl-Riesch, jetzt auch Felix Neureuther: Die Alpinen des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) werden drei Wochen vor dem Start in den Weltcup-Winter weiter vom Verletzungspech heimgesucht. Als bislang letzten Topläufer erwischte es Neureuther. Der 27-Jährige zog sich am Donnerstag beim Training auf dem Mölltaler Gletscher in Kärnten eine starke Prellung an der rechten Schulter zu. Neureuther, der erst im Mai an der Schulter operiert worden war, muss vorübergehend pausieren. Die ersten Weltcup-Rennen werden am 22./23. Oktober in Sölden/Österreich ausgetragen.

„Das war schon Glück im Unglück“, sagte Neureuther dem SID am Freitag und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Das war ein guter Härtetest, den man aber so schnell nicht wiederholen sollte.“ Neureuther will am kommenden Dienstag wieder auf Skiern stehen und am kommenden Mittwoch wieder Stangen fahren. Ansonsten ist der Partenkirchner nach der Operation und dem Umstieg auf neues Material guter Dinge: „Es geht echt gut, auch körperlich. Das ist jetzt das Erste, das ein bisschen wehgetan hat.“

Begonnen hatte die Verletzungsmisere ausgerechnet mit Maria Höfl-Riesch. Die Doppel-Olympia- und Gesamtweltcupsiegerin hatte sich beim Slalom-Training Ende August in Neuseeland am Knöchel verletzt und musste mit einigen Prellungen zwei Wochen kürzer treten. Ihre Schwester Susanne erlitt Mitte September bei einem Sturz im Trainingslager in Chile im linken Knie einen Kreuzbandriss, dazu eine Fraktur des Schienbeinkopfes und eine Meniskusverletzung. Die 24-Jährige wird in dieser Saison nicht mehr an den Start gehen und will sich auf den WM-Winter 2013 konzentrieren.

Ebenfalls im Rahmen des Trainingslagers in Chile hatte sich Gina Stechert aus Oberstdorf ihren mittlerweile dritten Kreuzbandriss zogezogen. Sie wurde am Mittwoch operiert. Da auch Isabelle Stiepel wegen einer Knieverletzung vorerst für drei Monate ausfällt, besteht die deutsche Abfahrtsmannschaft nur noch aus Höfl-Riesch, Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg sowie der 20 Jahre alten Veronique Hronek. „Das ist für uns extrem bitter“, sagte DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier.

Weit von einem Start entfernt ist nach wie vor auch Kathrin Hölzl (Bischofswiesen). Die Riesenslalom-Weltmeisterin von 2009, die seit der vergangenen Saison mit rätselhaften muskulären Beschwerden zu kämpfen hat und deswegen auch den WM-Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen im vergangenen Februar nach einem Lauf hatte abbrechen müssen, stieg aber zumindest wieder ins Athletiktraining ein.

sid

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