Schwimm-WM: Youngster holt Bronze - Rätsel um Steffen

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Christian vom Lehn holt Bronze über 200 Meter Brust.

Shanghai - Die deutschen Schwimmer haben in China über 200 Meter Brust das vierte Edelmetall eingefahren. Derweil hüllt sich der DSV in der Personalie Steffen in Schweigen.

Christian vom Lehn hat den deutschen Schwimmern bei der WM in Shanghai ein ersehntes Erfolgserlebnis beschert. Der 19-Jährige holte sich am Freitag überraschend die Bronzemedaille über 200 Meter Brust. Der Wuppertaler schlug nach 2:09,06 Minuten an. Gold ging an den Ungarn Daniel Gyurta. Olympiasieger Kosuka Kitajima aus Japan wurde Zweiter. Für die deutschen Beckenschwimmer war es die vierte Medaille der Titelkämpfe.

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Derweil hüllt sich  Deutsche Schwimm-Verband über die Gründe für die Abreise Britta Steffens von der Weltmeisterschaft in Shanghai weiter in Schweigen.

“Sie ist auf dem Heimweg. Es hat verschiedene Gründe dafür gegeben, die ich im Detail nicht erklären werde, auch nicht während der WM“, sagte Leistungssportdirektor Lutz Buschkow am Freitag unmittelbar vor dem Start der Finalrennen. “Mehr Informationen wird es von mir nicht geben.“

dpa

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