Holczer wehrt sich gegen

Schumacher-Fall: Prozessverlängerung droht

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Das Urteil im Prozess gegen Stefan Schumacher wird nicht vor dem 4. Juni gesprochen.

Stuttgart - Dem Betrugsprozess gegen den Radprofi Stefan Schumacher droht vor dem Landgericht Stuttgart die Verlängerung. Sein ehemalige Chef Hans-Michael Holczer wehrt sich.

„Das Urteil sollte am 4. Juni gesprochen werden. Aber am letzten geplanten Prozesstag werden noch Zeugen vernommen, so dass ich mit weiteren Terminen im Juni rechne“, sagte Schumacher-Anwalt Michael Lehner am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Der Sportrechts-Experte bewertet die bisherigen Ergebnisse der Verhandlung so, „dass es nicht zu einer Verurteilung Schumachers wegen Betrugs“ kommen werde.

Prozesszeuge Hans-Michael Holczer hat sich derweil gegen Anschuldigungen gewehrt, vor der großen Strafkammer in Stuttgart gelogen zu haben. Es sei „völlig absurd“, dass er sich von „skrupellosen Dopingtätern“ wie Schumacher und anderen mit Doping in Verbindung stehenden Personen „weitestgehend unhinterfragt“ verleugnen lassen müsse, teilte der ehemalige Gerolsteiner-Teamchef auf dpa-Anfrage am Donnerstag mit.

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dpa

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