Saufgelage-Vorwürfe: Ski-Trainer gefeuert

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Stefan Abplanalp (l.) jubelt mit Dominique Gisin

Bern - Der Schweizer Skiverband hat Stefan Abplanalp, den Speedtrainer der alpinen Frauen, nach einem mutmaßlichen Alkoholexzess freigestellt.

Der Vertrag des 38-Jährigen wird zum Saisonende aufgelöst. Bis dahin übernimmt Cheftrainer Mauro Pini interimsweise die Aufgaben von Abplanalp. „Die jüngsten Vorfälle während der Weltcuprennen in Sotschi haben zu diesem bedauerlichen und unausweichlichen Schritt geführt“, teilte der Verband auf seiner Homepage mit.

Stefan Abplanalp habe sich im Austragungsort der Winterspiele 2014 zum wiederholten Male in der Öffentlichkeit unprofessionell verhalten. Die Rede ist von einem Saufgelage am Rande der Weltcup-Veranstaltung. Der Beschuldigte hat die Vorwürfe derweil abgestritten. „Mit dieser Sache habe ich nichts zu tun. Da war ich bereits im Bett“, sagte er. „Wir haben andere Informationen, und zwar von verschiedenen Leuten. Erst in der Woche zuvor hatten wir einen ersten schriftlichen Verweis ausgesprochen“, sagte dagegen Swiss-Ski-Direktor Andreas Wenger.

Abplanalp vermutet hinter seiner Ausbootung eine Intrige von Pini. „Es war ein Machtkampf. Dass ich mit Mauro Pini das Heu nicht auf der gleichen Bühne habe, ist ja schon länger bekannt“, zitiert die Basler Zeitung den 38-Jährigen. Beim Weltcup in Sotschi soll es zwischen Pini und Abplanalp zum wiederholten Male zum Streit gekommen sein.

sid

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