Rugby: Neuseeland zittert sich zum WM-Titel

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Ausgelassen feierten die Neuseeländer ihren Titel bei der Rugby-WM

Auckland - Neuseelands Rugby-Nationalmannschaft hat nach 24 Jahren wieder die Weltmeisterschaft ans andere Ende der Welt geholt.

Die „Kiwis“ stehen Kopf, die „All Blacks“ haben den Titel-Bann gebrochen: Neuseelands Rugby-Nationalmannschaft hat ihre Mission erfüllt und nach 24 Jahren wieder die Weltmeisterschaft ans andere Ende der Welt geholt. Im Endspiel schlugen die „All Blacks“ Angstgegner Frankreich mit dem knappsten Final-Ergebnis der WM-Geschichte 8:7 (5:0) und versetzten ein ganzes Land in Jubelstimmung. Frankreich hingegen musste sich trotz einer äußerst couragierten Vorstellung wie schon beim ersten Titelgewinn der „All Blacks“ 1987 an selber Stelle geschlagen geben und sich zum dritten Mal mit WM-Silber begnügnen.

Vor 60.000 Zuschauern im ausverkauften Eden Park in Auckland hielt die französische Verteidigung 14 Minuten lang, dann durchbrach Tony Woodcock die gegnerischen Linien und brachte Neuseeland mit einem Versuch 5:0 in Führung (15.). Bis zur Pause vergaben beide Seiten in einer umkämpften und ausgeglichenen Partie bei Strafkicks weitere Punkte.

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Neuseelands Stephen Donald, der für den verletzten Spielmacher Aaron Cruden eingewechselt worden war, zunächst auf 8:0 (46.). Doch dann schlugen Frankreichs Kapitän Thierry Dusautoir mit dem zweiten Versuch des Spiels (47.) und Francois Trinh-Duc mit der fälligen Conversion (49.) zurück und verkürzten auf 7:8. Den möglichen Sieg für „Les Bleus“, die Neuseeland 1999 im WM-Halbfinale sowie 2007 im Viertelfinale besiegt hatten, vergab Trinh-Duc bei einem verschossenen Strafkick (65.).

SID

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