Klitschko dementiert Rücktritt

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Ein russisches Online-Portal verkündete den Rücktritt von Vitali Klitschko .

Donezk - Drei Wochen nach seinem Sieg gegen den Kölner Manuel Charr sind Spekulationen um den möglichen Rücktritt von Boxweltmeister Vitali Klitschko angeheizt worden.

Boxweltmeister Vitali Klitschko hat seinen angeblichen Rücktritt vom Leistungssport dementiert. „Es kann keine Rede davon sein, dass meine sportliche Karriere beendet ist“, teilte der 41 Jahre alte Wahl-Hamburger am Montag mit. Zuvor hatten russische Medien gemeldet, Klitschko habe bei einem Wahlkampftermin seiner Partei Udar in Donezk gesagt: „Ich werde nicht weiterboxen.“

„Entschuldigen Sie, wenn ich das nicht genau akzentuiert habe bei dieser Pressekonferenz“, meinte der ukrainische WBC-Champion im Schwergewicht. Er sei in Donezk auf Wahlkampftour und nicht, um seine sportliche Karriere zu beenden. Zuvor hatte Klitschkos Manager Bernd Bönte das Gerücht dementiert. „Das stimmt nicht. Ich habe noch gestern Abend mit Vitali telefoniert. Davon war überhaupt keine Rede“, sagte er der dpa.

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Klitschko will sich zum Zeitpunkt seines Rücktritts nicht äußern. „Ich bin schon ein wenig müde von der Frage“, entgegnete er. „Wenn ich diese Entscheidung treffe, werde ich sie garantiert bei einer separaten Pressekonferenz bekanntgeben.“

Klitschko, der Vorsitzender der Oppositionspartei Udar (Ukrainische Demokratische Allianz für Reformen) ist, wurde bei dem Wahlkampftermin mit den Worten zitiert: „Allen Boxfans kann ich sagen, dass die ukrainische Fahne weiterhin gehisst und die Hymne erklingen wird, wenn Klitschko in den Ring steigt. Wenn Sie jetzt an mich denken: Ich werde nicht weiterboxen.“ Das werde vielmehr sein Bruder Wladimir, der jünger und talentierter sei, soll Vitali Klitschko gesagt haben.

dpa

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