Rösch nicht bei Biathlon-WM dabei

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Michael Rösch (Archivbild von Olympia 2006 in Turin)

Ruhpolding - Staffel-Olympiasieger Michael Rösch wird nicht bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding dabei sein. “Ich hab es nicht geschafft, mich für die WM in Ruhpolding zu qualifizieren.“

Das schrieb der gesundheitlich gehandicapte Altenberger am Sonntag auf seiner Internetseite.

Trotzdem zieht er ein positives Fazit seiner Comeback-Saison: “Ich habe mich aus einem nimmer enden wollenden Tal heraus gekämpft und wieder Anschluss im Weltcup gefunden und vor allem den Spaß am Biathlon wieder entdeckt. Genau das macht Hoffnung für die Zukunft.“

Der 29 Jahre alte Skijäger hat in den Weltcup-Rennen zwar die vom Deutschen Skiverband (DSV) vorgegebene Qualifikationsnorm für die WM (29. Februar bis 11. März) geschafft. Doch im WM-Trainingslager der deutschen Biathleten kam beim Leistungstest das Aus. “Meine Leistung war einfach schlecht und aufgrund meiner Krankheit von letzter Woche bin ich auch noch nicht in der Lage voll anzugreifen!“, schrieb Rösch.

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Er habe in den vergangenen Tagen gemerkt, dass etwas nicht stimme. “Ich musste mich selbst in den langsamen Einheiten quälen, um an den anderen dran zu bleiben. Auch die schnellen Einheiten brachten wenig Aufschluss“, so Rösch. Er wird damit auch beim Weltcup-Finale in Chanty-Mansijsk fehlen.

Insgesamt 16 Biathleten, je acht Frauen und acht Männer, waren im WM-Trainingslager dabei. Nicht alle Skijäger haben die WM-Norm erfüllt. Das endgültige WM-Team will der DSV am Montagmorgen benennen.

Die Teilnehmer im WM-Trainingslager

Damen: Magdalena Neuner (Wallgau), Andrea Henkel (Großbreitenbach), Miriam Gössner (Partenkirchen), Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld), Tina Bachmann (Schmiedeberg), Carolin Hennecke (Willingen), Juliane Döll (Oberhof), Maren Hammerschmidt (Winterberg)

Herren: Andreas Birnbacher (Schleching), Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld), Simon Schempp (Uhingen), Florian Graf (Eppenschlag), Michael Rösch (Altenberg), Daniel Böhm (Buntenböck), Michael Greis (Nesselwang), Erik Lesser (Frankenhain)

dpa

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