Riesen-Zoff um diese US-Olympia-Outfits

"Auf einen Haufen werfen und verbrennen"

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Um diese Outfits geht es

Washington - Die in China produzierten amerikanischen Olympia-Outfits haben für riesigen Zoff gesorgt - sie beschäftigen sogar den US-Kongress.

Parteiübergreifend erzürnten sich Politiker mit teils heftigen Kommentaren darüber, dass die Kollektion für die Spiele in London (27. Juli bis 12. August) im Reich der Mitte hergestellt wurde. „Ich bin wirklich wütend“, sagte Harry Reid, Vorsitzender der demokratischen Fraktion im Senat: „Das Olympische Komitee sollte sich schämen. Ich denke, man sollte alle Uniformen auf einen Haufen werfen und sie verbrennen.“

Nach Meinung der Abgeordneten hat das amerikanische Modelabel Polo Ralph Lauren, das die Outfits entworfen hat, der nationalen Textilindustrie durch die Auslagerung der Produktion dringend benötigte Aufträge vorenthalten. „Sie sollten es eigentlich besser wissen“, sagte John Boehner, republikanischer Sprecher des Repräsentantenhauses.

Das amerikanische Olympische Komitee USOC reagierte auf die Vorwürfe, ohne direkt auf die Wahl des Produktionsstandortes einzugehen. „Diese Aufregung über die in China produzierte Kollektion ist Nonsens“, teilte Sprecher Patrick Sandusky via Twitter mit: „Polo Ralph Lauren ist ein amerikanisches Unternehmen das amerikanische Athleten unterstützt.“ Das Unternehmen gab vorerst keine Stellungnahme ab.

sid

Olympia skurril

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