Zweite Liga

FSV: Sperre von Torjäger Edmond Kapllani aufgehoben

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Edmond Kapllani setzt sich im September im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf durch. So engagiert will er auch beim KSC am Sonntag auftreten.

Frankfurt – Abstiegsangst beim FSV: Nach den beiden Niederlagen zum Vorrunden-Ende gegen Bielefeld  und in Köln hat man die Notbremse gezogen. Auf Wunsch des Teams wurde die Sperre gegen Torjäger Edmond Kapllani aufgehoben. Von Manfred Schäfer 

Da ist man ganz schön umgefallen bei den Verantwortlichen. Sportchef Uwe Stöver hat immer betont: „Die Sperre gilt bis Weihnachten. Egal was passiert, sie bleibt bestehen.“ Und jetzt das. Die Angst vor weiteren Niederlagen am Sonntag in Karlsruhe und am nächsten Samstag gegen 1860 München ist wohl zu groß geworden.

Vielleicht hat man auch bemerkt, dass die Strafe völlig überzogen war. Eine Geldstrafe hätte auch ausgereicht. Auf jeden Fall wird der Albaner in Karlsruhe wohl in der Startformation stehen. Hinzu kommt, dass sich der zweitbeste Torjäger Mathew Leckie (sechs Tore) im Training verletzt hat. Der Australier ist umgeknickt und hat sich eine Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen. Sein Einsatz in Karlsruhe ist eher unwahrscheinlich.

Einsicht von Kapllani

Kapllani ist auf jeden Fall einsichtig: „Es war nicht schön was ich gemacht habe. Aber ich habe mich entschuldigt, und jetzt schaue ich nur noch nach vorne.“ Auch nach einem Platz in der Startelf? Kapllani: „Das entscheidet der Trainer.“

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Er freut sich auf jeden Fall wieder dabei zu sein: „Ich will der Mannschaft helfen, nicht nur mit Toren, sondern auch mit meiner Präsenz.“ Und er strahlt auch Optimismus aus: „Ich denke, wir holen noch sechs Punkte aus den beiden Spielen vor Weihnachten.“

Der Trainer entscheidet auch, ob es im Winter Neuzugänge gibt. Einer könnte Faton Toski sein. Der frühere Eintrachtler kickte zuletzt beim VfL Bochum, bekam dort aber keinen Vertrag mehr. Seit Dienstag trainiert der Mittelfeldspieler beim FSV mit und wird das auch bis Weihnachten noch tun. Danach soll eine Entscheidung fallen. Stöver: „Wir wissen, dass er ein guter Fußballer ist. Wir müssen jetzt sehen, wie fit er ist. Er müsste im Mittelfeld die Lücke zwischen Abwehr und Angriff schließen.“ Die hat Yannick Stark nach seinem Wechsel zu 1860 München hinterlassen.

Das traut sich Toski durchaus zu: „Ich habe zwar in Bochum zuletzt hinten links gespielt, aber am liebsten spiele ich im Mittelfeld. Ich würde gerne zum FSV kommen. Erfahrung im Abstiegskampf habe ich ja. Ich denke aber, der FSV hat eine Mannschaft, die besser ist, als einige andere da unten.“

Bevor man aber an Neuzugänge denkt, muss man aus finanziellen Gründen daran denken, Spieler abzugeben. Erster Kandidat ist Odise Roshi. Der zur Zeit erkrankte Albaner konnte bisher nie die Erwartungen erfüllen. Es wird aber ziemlich schwer sein, einen Verein für ihn zu finden.

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