FSV Frankfurt trifft am Sonntag auf eine neu formierte Dresdner Mannschaft

FSV will bei Dynamo den Aufwärtstrend fortsetzen

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Wiederholung in Dresden gewünscht: Auf solche Tore – wie hier von Denis Epstein gegen Bochum – hoffen die Bornheimer auch am Sonntag.

Frankfurt – Wer gewinnt, marschiert – wer verliert, bleibt im Keller. Das ist die Ausgangsposition vor dem Auswärtsspiel des FSV Frankfurt in der Zweiten Liga an diesem Sonntag in Dresden.

Wenn die Möhlmann-Truppe ab 13. 30 Uhr dem Ball hinterher jagt, wird es auch darum gehen, den Aufwärtstrend vom Sieg im DFB-Pokal in Rathenow und dem 1:0-Heimsieg gegen den VfL Bochum am Freitag vor einer Woche fortzusetzen.

Dynamos sind unter Druck

Dagegen sind die Dynamos nach zwei Remis zu Beginn gegen Köln und Bochum unter Druck. Denn im Ost-Schlager gegen Union Berlin mussten sie am vergangenen Spieltag eine 1:3-Niederlage verdauen. Die Mannschaft ist im Umbruch. 14 Abgänge verbuchte der Verein und verstärkte den Kader im Gegenzug mit zehn neuen Spielern. Offensiv ist Dynamo stärker aufgestellt als letzte Saison, so kam beispielsweise Zlatko Dedic vom VfL Bochum zurück nach Dresden. Man wird gespannt sein, ob die beiden Sturmpartner Pote und Dedic an ihre erfolgreiche Saison 2011/12 anschließen können, in der das Duo gemeinsam 25 Tore schoss.

Hoffnung auf Patrick Klandt

Beim FSV liegen viel Hoffnungen auf Patrick Klandt. Der hatte im Heimspiel gegen Bochum einen Elfmeter in der 95. Minute gehalten. Das war die Sensation, die allen im Gedächtnis blieb. Vergessen wurde aber, dass er übers Spiel verteilt kaum geprüft wurde. Und das Björn Schlicke und Joan Oumari im Abwehrzentrum ein gutes Spiel gemacht haben. Viel schwieriger tun sich die Bornheimer derzeit mit dem Spiel nach vorne. Torjäger Edmond Kapllani war in den ersten Spielen dieser Saison ein Totalausfall. Nachdem er zunächst nicht spielte, drängt nun Denis Epstein ins Team. Beim ersten Einsatz von Beginn an gegen Bochum bedankte sich der von Athen nach Bornheim gewechselte offensive Mittelfeldmann mit dem Siegtreffer. Verzichten muss CoachBenno Möhlmann auf Tim Heubach nach einer Aduktoren-OP und auf Zafer Yelen, der noch Trainingsrückstand aufweist.

agk

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