Trainer Markus Grahn bestätigt erste Neuzugänge für die GFL

Zum Wohl des Sports: Frankfurt Universe vereint sich mit Frankfurt Galaxy

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Frankfurt Galaxy machte in der GFL 2 einen glatten Durchmarsch. Abwehrchef Martin Latka reißt den Pokal für die Meisterschaft in die Höhe. Nun scheint auch die sportliche Zukunft für die erste Liga gesichert zu sein.

Frankfurt - Frankfurt Universe und Frankfurt Galaxy haben ihren Streit beigelegt und sind aufeinander zugegangen. Entstanden ist daraus eine neu gegründete Gesellschaft, die nur noch auf die Lizensierung für die GFL wartet. Von Uwe Lange

Nach einer monatelangen öffentlichen Schlammschlacht zwischen dem Hauptverein und Lizenzinhaber Frankfurt Universe und seiner letztjährigen Betriebsgesellschaft der Frankfurt Galaxy GmbH (FFB) um Geschäftsführer Matthias Mämpel, die beide Parteien bis vor das Oberlandesgericht führte und auch eine einstweilige Verfügung nach sich zog, gab es nun „im Interesse des Sports“ eine außergerichtliche Einigung. Gespannt warten die Verantwortlichen der neugegründeten Universe-Gesellschaft (FUB) nun die Lizenzierung durch den Verband für die Erste Liga (GFL) ab, die im Januar über die Bühne gehen soll. Bis Silvester mussten alle Unterlagen eingereicht sein, darunter die Erlaubnis der National Football Liga (NFL) zur weiteren Namensnutzung der „Galaxy“ in der kommenden Saison. Sind die komplett, stünde dessen marketingtechnischer Verwertung nichts im Wege, was sowohl Sponsoren wie auch die lila Fans gerne sehen würden.

Neue GmbH erfülle alle Statuten und Bedingungen

„Wir erfüllen alle Bedingungen und Statuten mit unserer neuen GmbH“ sagt FUB-Geschäftsführer Michael Schwarzer, „gehen fest von einer Lizenzierung aus.“ An der hält der Verein die vorgeschriebenen 75,1 Prozent, im Gegensatz zu den letztjährigen nur 51 Prozent an der FFB, die nun ein K.o.-Kriterium gewesen wären. Schwarzer gab noch vor Heiligabend den Start zum Dauerkarten-Verkauf frei, der Alt-Inhabern zunächst ein Vorkaufsrecht bis 10. Januar einräumt. Trotz der Feiertage folgten schon fast 200 Fans der Chance, erstklassigen Football am Bornheimer Hang zu erleben. Headcoach Markus Grahn konnte auch die ersten Neuzugänge bestätigen, die trotz des Hickhacks der vergangenen Wochen nach Frankfurt wechseln: „Dustin Illetschko (Helsinki), Marco Wagner (Braunschweig), Nils Hampel (Marburg), Nathaniel Morris (Schwäbisch Hall), George Robinson (Ingolstadt), Jesse Lewis (USA) und Tyler Stoddard (USA) sind fix, werden unser Team verstärken“, gibt der Cheftrainer seine ersten Wunschkandidaten und deren Zusage preis, denen noch einige starke Akteure folgen werden, um in der obersten Liga ein gewichtiges Wörtchen um die Playoffs mitreden zu können.

Gleich zum Saisonstart kommt der Vizemeister

Ebenso optimistisch ist die lila Trainer-Crew was die Vertragsverlängerungen einiger prominenter Publikumslieblinge wie Laurinho Walch oder David Giron Lansa betrifft. Gleich das erste Match wird im April zur echten Standortbestimmung: Mit Vizemeister Schwäbisch Hall wartet der Favorit der Südgruppe auf die „Men-in-Purple“, bevor es im Mai zum ersten Heimspiel am Bornheimer Hang und dem Hessen-Derby gegen Marburg kommt. Die Spielstätte des FSV Frankfurt kann auch 2016 wieder für die Matches und Power-Partys der lila Footballer genutzt werden, nachdem die Premierensaison in Bornheim ein großer Erfolg war. „Wir behalten 95 Prozent unseres Programmes bei, was nur durch den Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer der Universe zu stemmen ist“, sagt Schwarzer, der vergangene Spielzeit schon für diesen Bereich verantwortlich zeichnete.

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