Bornheimer planen bereits nächste Zweitliga-Saison

Wird Kosta Runjaic neuer Trainer beim FSV Frankfurt?

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Trainer Kosta Runjaic

Frankfurt - Länderspielpause auch in der Zweiten Liga, aber der FSV Frankfurt kommt einfach nicht zur Ruhe. Seitdem bekannt wurde, dass Trainer Tomas Oral im Sommer zum Karlsruher SC wechselt, brodelt es. Von Manfred Schäfer

Nach dem 2:2 in Heidenheim gab’s einen heftigen Streit zwischen Oral und Geschäftsführer Clemens Krüger. Oral spielt alles herunter: „Wir haben nur diskutiert. Nach dem Spiel gehen die Emotionen schon mal hoch. Aber wenn ich streite, sieht das anders aus.“ Auch Krüger will von einem Streit nichts wissen: „Ich möchte das nicht kommentieren. Aber wir wollen, dass Tommy auf jeden Fall bis Saisonende weiter macht. Es ist für uns einfacher im Sommer einen neuen Trainer zu verpflichten, als jetzt zwischendurch.“

Mannschaft steht hinter Oral

Fakt ist: Die Mannschaft steht hinter Oral. Die Einstellung beim 2:2 in Heidenheim hat gestimmt. Es war nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch eine gute Leistung. Fakt ist aber auch: Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt weiterhin nur vier Punkte. Auf den ersten Abstiegsplatz sind es fünf. Und jetzt kommen zwei richtig dicke Brocken. Nach der Länderspielpause geht’s gegen den 1. FC Nürnberg, der drauf und dran ist noch den direkten Aufstieg zu schaffen. Eine Woche später geht’s nach Bochum. Trotzdem ist Krüger sicher: „Wir werden es mit Tomas Oral schaffen.“ Und er plant auch schon die nächste Zweitliga-Saison. Noch verrät er den neuen Trainer nicht, sagt nur soviel: „Wir hatten drei Namen auf der Liste. Das hat sich jetzt auf einen reduziert.“ Favorit ist wohl Kosta Runjaic, der im Laufe der Saison in Kaiserslautern gefeuert worden war. Aber auch die Planung des Kaders ist in vollem Gange.

Kader soll verkleinert werden

Krüger: „Alle Spieler können sich bis Saisonende beweisen. Wir wollen auch versuchen, einige unserer Leihspieler zu halten.“ Der Stamm für die neue Saison steht auf jeden Fall. Es könnte sein, dass nur vier oder fünf neue Spieler dazu kommen. Krüger: „Wir wollen den Kader auf jeden Fall etwas verkleinern. Es stehen uns etwa 500.000 Euro weniger zur Verfügung als diese Saison.“ Grund: Aufgrund der derzeitigen Platzierung könnte es sein, dass es weniger Fernsehgeld gibt.

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