Damen-Basketball-Bundesliga

Rhein-Main-Baskets wollen Tabellenführung halten

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Nach ihrer Fußverletzung kann Svenja Greunke wieder für die Rhein-Main-Baskets zum Korb ziehen.

Langen/Hofheim - Für die Rhein-Main- Baskets könnte es derzeit nicht besser laufen: Nach fünf Spielen sind sie noch ungeschlagen. Das soll sich beim Spiel am Sonntag gegen Nördlingen nicht ändern. Von Fabienne Seibel

Nach einem knappen Sieg mit 74:70 gegen die Giro Live Panthers Osnabrück am vergangenen Wochenende gehen die Rhein-Main-Baskets als Tabellenführer in das Spiel am morgigen Sonntag gegen die Baskets Donau-Ries in Nördlingen. Damit sind die Langener und Hofheimer Basketballerinnen nach vier Heimspielen in Folge wieder auswärts gefragt. Ob es bisher nur der Heimvorteil war, der die Basketball-Damen an die Tabellenspitze brachte, wird sich gegen Nördlingen zeigen. Die bisherige Erfolgsserie erklärt Kapitänin Nelli Dietrich jedoch so: „Wir spielen alle schon jahrelang zusammen, das Vertrauen unter uns ist groß. Jeder weiß genau, wie der Andere auf dem Spielfeld tickt. Das ist ein großer Vorteil.“

Auch gegen Nördlingen wollen die Rhein-Main-Baskets mit ihrem gewohnt schnellen Spiel und aggressiver Verteidigung die Tabellenführung halten. „Gegen Nördlingen ist es wichtig, die Aufbauspielerin Vanessa House in Schach zu halten, denn sie ist eine physisch starke Spielerin, die quirlig ist und gut zum Korb zieht. Auch auf die Amerikanerin Morgan Henderson müssen wir aufpassen, da sie sehr gut von außen trifft“, sagt Dietrich. Obwohl sie um die Stärken ihres Teams weiß, meint sie: „Das wird ein ganzes Stück harte Arbeit und wir dürfen nicht wieder das erste Viertel verschlafen, so wie beim Spiel gegen Osnabrück.“ In der vergangenen Saison konnte bei den Begegnungen mit Nördlingen jedes Team jeweils einen hart umkämpften Sieg holen, doch Dietrich meint: „Die Mannschaft von Nördlingen hat sich stark verändert und der Weggang ihrer Aufbauspielerin Amanda Rego hat eine große Lücke hinterlassen. Wir dagegen sind gut aufeinander eingespielt.“

Spiel gegen den Erzrivalen

Nur vier Tage nach dem Spiel in Nördlingen geht es für die Rhein-Main-Baskets nach Speyer zur zweiten Pokalrunde und schon zwei Tage später, am Samstag, 9. November, treffen sie in der Langener Georg-Sehring Halle auf den Deutschen Meister und Erzrivalen Wasserburg. „Das wird eine ziemlich harte Woche für uns, die wir hoffentlich gut wegstecken“, sagt Dietrich.

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Das bestehende Personalproblem hat sich insofern entspannt, dass die verletzte Centerspielerin Svenja Greunke seit Kurzem wieder dabei ist und ihre Mannschaft unterstützt. „Svenja ist auf einem sehr guten Weg. Sie trainiert noch viel mit ihrem Physiotherapeuten, um den verletzten Fuß zu stabilisieren. Wir freuen uns, wenn sie hoffentlich bald wieder voll dabei ist, denn sie ist wichtig für die Mannschaft“, sagt die Kapitänin.

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