Die Schotten sind los

Urige „Highland-Games“ finden in Neu-Isenburg statt 

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Schottenhammerwerfen ist eine Disziplin, in der sich die Sportler in den Röcken heute messen.

Neu-Isenburg –  Verrückte Wettbewerbe wie Baumstammwerfen, Folklore mit Musik und Tanz sowie historische Kampfkunst aus Schottland werden in Neu-Isenburg gezeigt. Es finden wieder die urigen „Highland-Games“ statt. Von Oliver Haas.

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Steinstoßen, Schottenhammerwerfen, Gewicht-Weitwurf und -Hochwerfen sowie Baumstammwerfen: In diesen fünf Disziplinen wollen sich am Sonntag Männer in Schottenröcken in Neu-Isenburg messen. Ab zwölf Uhr finden wieder diese urigen Sportarten auf dem Werferplatz in Neu-Isenburg statt. Zwischen den Wettkämpfen wird die Band „Clan-Pipers” schottische Musik zum Besten geben. Und der „Scottish Country Dance Club“ aus Frankfurt zeigt Folklore Tänze. Die Broadsword Academy Germany präsentiert historisches Fechten mit schottischen Waffen. 

An ihrem Stand geben sie Einblicke in die Fechtkunst der alten Highlander und erklären historische Hintergründe. Neben der Fechtkunst mit dem schottischen Broadsword, wird das traditionelle Ringen, Backhold genannt, ebenfalls vorgestellt. Dies gehört bei vielen Highland-Games in Schottland und weltweit zu den Wettkampfarten, die ausgetragen werden. Und schottenverrückt ist die Hugenottenstadt übrigens seit 1958. Damals fuhren fünf Mann der Schwerathletikabteilung der Spielvereinigung 03 Neu-Isenburg auf die Insel und nahmen mit Erfolg an den Highland-Games in Edinburgh teil. Für die Neu-Isenburger sei das Erlebnis überwältigend gewesen. 

Zu den Webern und Strickern auf den Shetlands

Die Shetland-Ponys sind nicht nur süß, sondern eignen sich wegen ihrer geringen Größe besonders für reitende Kinder. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa
Die Shetland-Ponys sind nicht nur süß, sondern eignen sich wegen ihrer geringen Größe besonders für reitende Kinder. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa © Paul Tomkins
Grün trifft auf Grau: Stürme über der See lassen sich gut vom Leuchtturm am Sumburgh Head beobachten. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa
Grün trifft auf Grau: Stürme über der See lassen sich gut vom Leuchtturm am Sumburgh Head beobachten. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa © Paul Tomkins
Nordische und somit praktisch baumlose Idylle: Die Shetland-Inseln liegen auf halber Strecke zwischen Schottland und Norwegen. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa-tmn
Nordische und somit praktisch baumlose Idylle: Die Shetland-Inseln liegen auf halber Strecke zwischen Schottland und Norwegen. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa-tmn © Paul Tomkins
Die Shetland-Inseln liegen weit ab von den touristischen Massenströmen. Das macht einen Besuch umso schöner, man hat die Natur oft für sich. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa
Die Shetland-Inseln liegen weit ab von den touristischen Massenströmen. Das macht einen Besuch umso schöner, man hat die Natur oft für sich. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa © Paul Tomkins
Papageientaucher erkennt man an den rot-orangen Schnäbeln und Füßen - sie sind ein beliebtes Fotomotiv. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa
Papageientaucher erkennt man an den rot-orangen Schnäbeln und Füßen - sie sind ein beliebtes Fotomotiv. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa © Paul Tomkins
Die Schafe auf den Shetlands liefern Material für die Weber und Stricker - und sind darüber hinaus putzig anzusehen. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa
Die Schafe auf den Shetlands liefern Material für die Weber und Stricker - und sind darüber hinaus putzig anzusehen. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa © Paul Tomkins
Lerwick ist der Hauptort der Shetlands - viele Kreuzfahrttouristen verbringen hier ihren Tag. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa
Lerwick ist der Hauptort der Shetlands - viele Kreuzfahrttouristen verbringen hier ihren Tag. Foto: Paul Tomkins/VisitScotland/dpa © Paul Tomkins
Raue Landschaft: Auf dem schroffen Inselchen Moussa lassen sich Vogelkolonien beobachten. Foto: Verena Wolff/dpa
Raue Landschaft: Auf dem schroffen Inselchen Moussa lassen sich Vogelkolonien beobachten. Foto: Verena Wolff/dpa © Verena Wolff
Wolle in der Lagerhalle von Garry Jamieson - Web- und Strickwaren sind quasi ein echter Exportschlager der Shetlands. Foto: Verena Wolff/dpa
Wolle in der Lagerhalle von Garry Jamieson - Web- und Strickwaren sind quasi ein echter Exportschlager der Shetlands. Foto: Verena Wolff/dpa © Verena Wolff
Die Fair-Isle-Muster sind typisch für die Shetland-Inseln und werden von vielen Betrieben gefertigt - als beliebtes Mitbringsel für Touristen. Foto: Verena Wolff/dpa
Die Fair-Isle-Muster sind typisch für die Shetland-Inseln und werden von vielen Betrieben gefertigt - als beliebtes Mitbringsel für Touristen. Foto: Verena Wolff/dpa © Verena Wolff
Sie trotzen dem Inselwetter garantiert: die zotteligen Shetland-Ponys. Foto: Verena Wolff/dpa
Sie trotzen dem Inselwetter garantiert: die zotteligen Shetland-Ponys. Foto: Verena Wolff/dpa © Verena Wolff
Beliebtes Fotomotiv: Papageientaucher lassen sich auf den Shetlands rund um den Leuchtturm am Sumburgh Head beobachten. Foto: Verena Wolff/dpa
Beliebtes Fotomotiv: Papageientaucher lassen sich auf den Shetlands rund um den Leuchtturm am Sumburgh Head beobachten. Foto: Verena Wolff/dpa © Verena Wolff
Unternehmer Garry Jamieson hat die Spinnerei und Weberei vom Vater übernommen. Foto: Verena Wolff/dpa
Unternehmer Garry Jamieson hat die Spinnerei und Weberei vom Vater übernommen. Foto: Verena Wolff/dpa © Verena Wolff
Julia Downings Leidenschaft ist das Weben. Die Wolle färbt sie inzwischen sogar selbst, nach Möglichkeit mit natürlichen Farben. Foto: Verena Wolff/dpa
Julia Downings Leidenschaft ist das Weben. Die Wolle färbt sie inzwischen sogar selbst, nach Möglichkeit mit natürlichen Farben. Foto: Verena Wolff/dpa © Verena Wolff

Bei den Spielen in Narn und Edinburgh belegte Hans Stampe im Baumstammwerfen den zweiten Platz, Helmut Kreis gewann das Gewichtwerfen an der Kette. Von 1963 bis zum Jahre 2000 fanden die Highland-Games mit Dudelsackpfeifern und schottischen Volkstanzgruppen dann einmal jährlich in Neu-Isenburg statt. Seit 2009 werden sie in Zusammenarbeit mit der Stadt im Zwei-Jahres-Rhythmus wieder veranstaltet. Ab 2011 unter der Mitwirkung des Athletik Sport Club Neu-Isenburg. 

Ursprung in keltischer Tradition

Ihren Ursprung haben die Highland-Games in keltischen Traditionen. Seit dem zehnten Jahrhundert finden sie bereits statt. Durch den Wettbewerb sollten die schnellsten und stärksten Männer des Landes ermittelt werden. Die wurden dann später als Botenläufer und Krieger eingesetzt. Diese Tradition ist heute zum Glück vorbei und es geht nur ums Sportliche.

Unabhängigkeit von London: Schottisches Parlament stimmt über neues Referendum ab.

Whisky Trail in Schottland: Der Weg zum Wasser des Lebens

Der Chivas Regal-Whisky zählt heute zu den traditionsreichen Blends. Hier sind zwei Angestellte in der Destillerie zu sehen. Foto: Paul Tomkins/Visit Scotland/dpa-tmn
Der Chivas Regal-Whisky zählt heute zu den traditionsreichen Blends. Hier sind zwei Angestellte in der Destillerie zu sehen. Foto: Paul Tomkins/Visit Scotland/dpa-tmn © Paul Tomkins
Whisky - hier in der Strathisla-Destillerie - wird wegen seiner Farbe auch flüssiges Gold genannt. Foto: Paul Tomkins/Visit Scotland/dpa-tmn
Whisky - hier in der Strathisla-Destillerie - wird wegen seiner Farbe auch flüssiges Gold genannt. Foto: Paul Tomkins/Visit Scotland/dpa-tmn © Paul Tomkins
Strathisla in Keith wurde bereits 1786 gegründet und ist damit die älteste Whiskybrennerei in Speyside. Foto: Paul Tomkins/Visit Scotland/dpa-tmn
Strathisla in Keith wurde bereits 1786 gegründet und ist damit die älteste Whiskybrennerei in Speyside. Foto: Paul Tomkins/Visit Scotland/dpa-tmn © Paul Tomkins
Besucherguide Boa Andersson hält in der Whiskybrennerei Strathisla die für den Whisky wichtige Gerste in den Händen. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Besucherguide Boa Andersson hält in der Whiskybrennerei Strathisla die für den Whisky wichtige Gerste in den Händen. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
Zwischen kupfernen Brennblasen in der Destillerie Strathisla: Die Whiskyproduktion ist eine Wissenschaft für sich. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Zwischen kupfernen Brennblasen in der Destillerie Strathisla: Die Whiskyproduktion ist eine Wissenschaft für sich. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
Der schottische Ort Craigellachie liegt mitten im Whiskydistrikt. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Der schottische Ort Craigellachie liegt mitten im Whiskydistrikt. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
Über 150 Whiskys werden allein in der Bar des Craigellachie-Hotels angeboten. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Über 150 Whiskys werden allein in der Bar des Craigellachie-Hotels angeboten. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
Der Whisky-Trail führt durch die Highlands von Grantown-on-Spey. Foto: Damian Shields/Visit Scotland/dpa-tmn
Der Whisky-Trail führt durch die Highlands von Grantown-on-Spey. Foto: Damian Shields/Visit Scotland/dpa-tmn © Damian Shields
Die Glenfiddich Destillerie in Dufftown ist eine der größten Single-Malt-Brennereien des Landes. Hier lagern circa 900.000 Fässer Whisky. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Die Glenfiddich Destillerie in Dufftown ist eine der größten Single-Malt-Brennereien des Landes. Hier lagern circa 900.000 Fässer Whisky. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
Rachel Keane führt regelmäßig Gäste durch die Glenfiddich Destillerie in Dufftown. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Rachel Keane führt regelmäßig Gäste durch die Glenfiddich Destillerie in Dufftown. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
Im Whiskydistrikt - hier bei Glen Moray in Elgin - zeigt sich selbst die Verpackung typisch schottisch. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Im Whiskydistrikt - hier bei Glen Moray in Elgin - zeigt sich selbst die Verpackung typisch schottisch. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
Seit 1998 wieder in Betrieb: Die kleine Brennerei Benromach brennt Single-Malt-Whisky. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Seit 1998 wieder in Betrieb: Die kleine Brennerei Benromach brennt Single-Malt-Whisky. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
In Schottland muss Whisky mindestens drei Jahre lang lagern und reifen, bevor er das Prädikat Scotch Whisky tragen darf. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
In Schottland muss Whisky mindestens drei Jahre lang lagern und reifen, bevor er das Prädikat Scotch Whisky tragen darf. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier
Die Arbeiter der schottischen Böttcherei Speyside Cooperage fertigen Holzfässer für die Destillerien entlang des Flusses Spey. Foto: Paul Tomkins/Visit Scotland/dpa-tmn
Die Arbeiter der schottischen Böttcherei Speyside Cooperage fertigen Holzfässer für die Destillerien entlang des Flusses Spey. Foto: Paul Tomkins/Visit Scotland/dpa-tmn © Paul Tomkins
Guide Ronnie arbeitete selbst 40 Jahre lang als Böttcher in der Werkhalle von Speyside Cooperage, genau wie Vater George und Bruder George. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn
Guide Ronnie arbeitete selbst 40 Jahre lang als Böttcher in der Werkhalle von Speyside Cooperage, genau wie Vater George und Bruder George. Foto: Bernd F. Meier/dpa-tmn © Bernd F. Meier

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