Neues Kapitel für Frankfurter Basketballer

Skyliners Kapitän beendet Karriere

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Marius Nolte wird ab der kommenden Saison keine Körbe mehr für die Skyliners werfen.

Frankfurt – Nach sieben Niederlagen in Folge müssen die Skyliners gegen Tabellenführer München ran. Vor dem Spiel sorgt eine Nachricht für Aufregung: Für Frankfurts Kapitän Marius Nolte ist es die letzte Saison. Von Fabienne Seibel 

Die Frankfurt Skyliners stehen am morgigen Sonntag vor einer Herkulesaufgabe: Um 17 Uhr müssen sie in der Fraport Arena gegen den Tabellenführer Bayern München ran. Doch schon vor dem Spiel sorgt eine Nachricht auf Seiten der Frankfurter für Trubel: Kapitän Marius Nolte gab bekannt, dass er nach der laufenden Saison seine Basketball-Karriere beenden wird. Der 33-Jährige war erst vergangene Woche nach sechsmonatiger Verletzungspause aufs Spielfeld zurückgekehrt, doch seine Verletzung habe ihn in diesem Beschluss noch bestärkt.

In den letzten Spielen für sein Team will Nolte nochmal alles geben und zeigt sich trotz des geringen Erfolgs und der deutlichen 65:97-Hinspielniederlage gegen München optimistisch: „Ich sehe uns gegen München absolut nicht chancenlos. Es wird schwer, aber wenn wir an die Energieleistung aus der zweiten Halbzeit in Ludwigsburg anknüpfen, müssen wir uns nicht verstecken und können die Niederlagenserie endlich reißen lassen.“

Große Herausforderung

In den bisherigen 25 Liga-Spielen hatten die Münchner nur dreimal das Nachsehen und konnten keinen Sieg einfahren. Dagegen stehen die Skyliners mit nur neun gewonnenen Spielen. Skyliners Trainer Gordon Herbert: „München wird eine große Herausforderung für uns. Sie sind ein Euroleague-Team und haben die Chance in die Top-Acht zu kommen, was sehr gut für den deutschen Basketball insgesamt wäre. Sie haben mit Svetislav Pesic  einen großartigen Trainer. Dazu haben sie ein großes Budget und sind auf jeder Position zwei, bis drei Mann tief besetzt.“

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Gegen die Bayern wollen die Frankfurter an die Leistung vom Spiel gegen Ludwigsburg  anknüpfen. Ein bisschen Hoffnung macht der Blick auf die Verletztenliste. Bei Jacob Burtschi geht es nach seiner Rücken-OP wieder voran. Herbert: „Er und Jarred Du Bois haben mit dem Individualtraining begonnen. Jacobs Genesung geht sehr gut voran. Es könnte sein, dass wir ihn viel früher wieder im Team haben, als wir erwartet haben.“ Auf Kevin Bright und Andy Rautins muss Frankfurt weiterhin verzichten. Bei Dane Watts, der sich beim Spiel gegen Ludwigsburg die Nase brach, ist noch offen, ob er gegen die Bayern dabei ist.

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