Sogar der Feldberg geht wieder an den Start

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Das Radrennen „Rund um den Finanzplatz“ erfreut sich vor allem wegen seiner Profifahrer großer Beliebtheit. Das Foto zeigt die Zieleinfahrt des Überraschungssiegers John Degenkolb vom vergangenen Jahr.

Region Rhein-Main – Das Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ ist bekannt für seine international bekannten Radrennprofis. An den Start locken soll der Radklassiker vor allem aber ambitionierte Freizeit-Radler. Von Dirk Beutel

Susann Raddatz wird sich ganz in pink gekleidet aufs Zweirad schwingen. Pink – das ist die Team-Farbe von Susan G. Komen Deutschland, ein Verein für die Heilung von Brustkrebs für den die Mrs. Hessen 2007/2008 und Mrs. Germany World 2008/2009 beim Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ für den guten Zweck an den Start gehen wird (siehe auch Seite 16 und 17). Raddatz wie auch der Tagesschau-Sprecher Marc Bator werden jeweils für den Jedermann-Wettbewerb des Radrennens in die Pedale treten.

Am Dienstag, 1. Mai, geht der Nachfolger des Radklassiker „Rund um den Henniger Turm“ in seine 51. Runde. Insgesamt 16 Rennen werden veranstaltet, dabei liegen Veranstalter Bernd Moos-Achenbach vor allem die Nachwuchs- und Breitensportler am Herzen: „Seit zehn Jahren bieten wir ein Jedermannrennen, allerdings scheint das noch nicht völlig in Hessen angekommen zu sein“, sagt Moos-Achenbach, der betont, dass er „so viele Menschen wie es geht auf die Straße bringen will“. Er rechnet mit einem Teilnehmerfeld von rund 4000 Freizeitradlern. Von denen haben sich bislang 1700 für den Radklassiker angemeldet. Während die Strecken mit 70 und 103 Kilometer Länge mehr etwas für ambitionierte Freizeitradler sind, „ist die 42 Kilometer lange Marathondistanz tatsächlich etwas für jedermann, zumal sie nicht über den Taunus führt und relativ flach ist“, sagt Moos-Achenbach.

Auch das Fahrerfeld der Elite entwickelt sich laut Moos-Achenbach positiv: Sieben Pro-Teams sowie alle relevanten deutschen Mannschaften sind verpflichtet worden. Wer sich allerdings dahinter verbirgt, wollte der Veranstalter nicht verraten.

Für die Profis ist der Streckenabschnitt über den Feldberg wieder mit dabei. In den beiden vergangenen Jahren war die Abfahrt vom höchsten Gipfel des Taunus (881 Meter) gesperrt worden. Frostschäden hatten die Straße arg in Mitleidenschaft gezogen.

Die Skater werden für ihre Rhein-Main Skate-Challenge eine zusätzliche Strecke einführen: Bislang nutzen sie die 70 und 42 Kilometer-Strecke der Radfahrer aus. Dazu kommt nun eine neue Halb-Marathon-Distanz von 21 Kilometern. Sie verläuft vom Reuterweg in Frankfurt bis zum Ziel nach Eschborn. „Das ist durchaus eine Strecke, die sich die volle Marathondistanz nicht zutrauen“, sagt der verantwortliche Kai Menze.

Startzeiten, Streckenverläufe und weitere Informationen gibt´s auf www.eschborn-frankfurt.de

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