Holprige Saison

Frankfurt Skyliners wollen Heimserie ausbauen

+
Skyliners Neuzugang Justin Cobbs füllt bei den Skyliners die Aufbauposition.

Frankfurt – Die Frankfurt Skyliners scheinen zum Jahresende aus ihrem Tief herauszukommen. Die vergangenen drei Partien konnten sie für sich entscheiden. Gegen Braunschweig wollen sie sich weiter aus dem Tabellenkeller absetzen. Von Fabienne Seibel 

Verlief die Saison bei den Frankfurter Basketballern bisher holprig, scheinen sie jetzt in Fahrt zu kommen. Besonders durch Neuzugang Justin Cobbs, der erst seit kurzem für die Skyliners auf dem Parkett steht, ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Während sich das Team um Trainer Gordon Herbert beim EuroChallenge-Hinspiel im belgischen Aalst mit 35 Punkten Unterschied geschlagen geben musste, konnten sie das Rückspiel am vergangenen Dienstag für sich entscheiden. Am auffälligsten war dabei der Amerikaner Cobbs, der bei seinem erst zweiten Einsatz für die Skyliners 20 Punkte erzielte. Obwohl Cobbs in Frankfurt mit seinen bisherigen Leistungen überzeugte und er auf der derzeit dünn besetzten Aufbauposition gebraucht wird, sei noch nicht geklärt, ob der 23-Jährige bis zum Saisonende bleiben darf. Und das, obwohl er noch bis vor wenigen Wochen von einer NBA-Karriere träumen konnte. In einer einmonatigen Testphase konnte er beim NBA-Team der Charlotte Hornets sein Können unter Beweis stellen, doch kurz vor Saisonbeginn erhielt er eine Absage. Auch eine vierwöchige Testphase beim lettischen Club VEF Riga überstand er nicht. Nun hat er noch bis zum 6. Januar Zeit, sich bei der Mannschaft vom Main zu beweisen. Bisher gab es nur Lob von Trainer Gordon Herbert: „Er versteht das Spiel sehr gut und hat einen hohen Basketball-IQ.“

Fünf Heimsiege in Folge

Nun gilt es für die Skyliners, den Formanstieg auch beim Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr) gegen Braunschweig zu halten. Beide Teams stehen in der Tabelle eng beieinander und auch für die Niedersachsen verlief die Saison mit nur vier Siegen aus bisherigen elf Spielen durchwachsen. Im Bereich Punkteausbeute wird das Team von Trainer Raoul Korner von Center Kyle Visser mit durchschnittlich 14,8 Punkten pro Spiel angeführt. Ihn gilt es, frühzeitig zu stoppen. „Die Schlüssel zum Erfolg gegen Braunschweig werden unsere Verteidigung und die Arbeit unter den Körben sein“, sagt Herbert.

Die Basketballer vom Main empfangen Braunschweig mit fünf Heimsiegen in Folge im Rücken. Zwar müssen sie noch vier Wochen auf Aufbauspieler Konstantin Klein, der sich einer Leisten-Operation unterziehen wird, verzichten, aber Herbert misst auch der Unterstützung der heimischen Fans große Bedeutung zu: „Unsere Fans sind eine große Stütze. Auch nach dem holprigen Start standen sie die ganze Zeit hinter uns und sind wie ein sechster Mann auf dem Feld für uns. Gerade die jungen Spieler ziehen aus dieser Unterstützung viel Selbstvertrauen.“

Nach der Partie gegen Braunschweig geht es für die Skyliners am Dienstag, 9. Dezember, zum nächsten EuroChallenge-Spiel ins dänische Aarhus bevor sie am Sonntag, 14. Dezember, beim nächsten Liga-Spiel Oldenburg empfangen.

Mehr zum Thema

Kommentare