Skyliners wollen auch im Hexenkessel punkten

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Michael Thompson (mit Ball) ist eine feste Größe bei den Skyliners geworden.

Frankfurt – Den Heimspielfluch haben die Frankfurt Skyliners am vergangenen Sonntag mit dem 76:72-Erfolg gegen Ludwigsburg erst einmal abgelegt. Jetzt müssen die Männer um Trainer Muli Katzurin wieder auswärts ran. Am Sonntag geht‘s nach Würzburg. Von Norman Koertge

Endlich! Nach fast drei Monaten ohne Sieg in der heimischen Fraport-Arena versöhnten die Skyliners ihre Fans am vergangenen Sonntag mit einem 76:72 über Ludwigsburg. Trainer Muli Katzurin hatte vor dem Spiel gescherzt, dass er seinen Männer suggerieren würde, dass es ein Auswärtspartie ist. Denn in der Ferne haben die Frankfurter zumindest ihre letzten vier Ligaspiele gewonnen. Am Sonntag, 17 Uhr, dürfte Katzurin solche Psychotricks deshalb nicht brauchen. Die Skyliners (Platz zwölf) reisen zum Team von Trainer John Patrick nach Würzburg, die auf Tabellenrang sieben stehen.

Für uns ist es ein Spiel, in dem wir unsere Auswärtsbilanz gerne ausbauen wollen, aber wir reisen nicht als Favorit nach Würzburg“, sagt Skyliners-Sportdirektor Kamil Novak. Würzburg habe im Verlauf der Hinrunde gezeigt, dass sie mehr als ein einfacher Aufsteiger sind und berechtigte Playoff-Ambitionen haben. Die letzten Ergebnisse, unter anderem ein Sieg gegen Berlin, hätten gezeigt, dass ihr Tabellenplatz außer Diskussion steht. „In Würzburg zu spielen ist nicht leicht, die Halle kann ein Hexenkessel sein“, meint Novak: „Für uns wird es wichtig sein, sich vor allem mental, aber auch physisch, auf dieses Spiel vorzubereiten.“

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