Skyliners treffen in Berlin auf die beste Offensive der Liga

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Quantez Robertson steht meist die ganze Zeit auf dem Feld.

Frankfurt – Kurztrip in die Hauptstadt: Die Fraport-Skyliners fliegen am Sonntag nach Berlin zum Spiel gegen Alba (17 Uhr) und direkt nach Spielende zurück nach Frankfurt. Skyliners-Geschäftsführer und Sportdirektor Gunnar Wöbke würde am liebsten nicht nur zwei Punkte aus Berlin mitnehmen. Von Norman Körtge

Im Moment ist Berlin für mich das beste Team der Liga. Sie spielen sehr aggressiv und spielen eine gute Verteidigung, bei der sie viele Dinge machen, die andere Mannschaften nicht tun. Ihr Kader ist sehr tief," sagte Skyliners-Headcoach Muli Katzurin am Donnerstag über Gegner am Sonntag.

Von der Tabellensituation her erst einmal ein klares Bild. Alba hat von ihren bislang sechs Ligaspielen vier gewonnen, steht auf Rang acht der Bundesliga. Die Fraport-Skyliners haben zwar auch drei Siege vorzuweisen, doch bereits acht Partien absolviert und liegen auf Platz 14. Beide Mannschaften gehen mit einem Sieg im vorherigen Saisonspiel in die Partie, welche mittlerweile in der Liga zu einem kleinen Klassiker gehört. Insgesamt 54 Spiele bestritten beide Teams bislang gegeneinander. Als eine der besten Defensivmannschaften der Liga – die Skyliners ließen im Schnitt nur 70,6 Punkte zu – treffen sie mit Berlin auf auf das beste Offensivteam: 91 Punkte im Schnitt.

Aber Muli Katzurin gibt sich kämpferisch: „Kein Team ist perfekt, und wir wollen gegen Berlin so gut spielen wie wir können.“ Sie hätten ihre Idee, die sie versuchen in der Hauptstadt umzusetzen. Ob sie funktionieren wird, weiß man immer erst später, gibt er eine Binsenweisheit von sich. Grund zum Optimismus gibt Katzurin die Entwicklung seiner Spieler, die alle Fortschritte zeigen. Auch beim phasenweise unschönen, aber letztendlich packenden 61:59-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen Braunschweig, sah Katzurin vor allem viele kleine Dinge, die ihn positiv stimmen für den weiteren Verlauf der Saison.

Im Fokus steht dabei momentan vor allem Quantez Robertson, der nach dem überraschende Karriere-Ende von Jo Herbert zu Beginn der Saison, nahezu konkurrenzlos im eigenen Team ist und zuletzt gegen Braunschweig die kompletten 40 Minuten auf dem Feld stand. „Es gibt nicht viele Spieler, die das können und dabei auch noch Leistung zeigen“, sagt der Trainer.

Ein zusätzlicher Anreiz für die Frankfurter sollte die Spielstätte sein. „Es wird schön sein in der O2-World zu spielen, es ist eine tolle Arena mit mit guter Stimmung. Alle Spieler mögen es, dort zu spielen“, weiß Katzurin über seine ehemalige Arbeitsstätte zu berichten.

Von der schwärmt auch Skyliners-Geschäftsführer und Sportdirektor Gunnar Wöbke. Am liebsten würde er diese abmontieren, einpacken und mit nach Frankfurt bringen, erlaubt er sich einen kleinen Seitenhieb auf die für ihn nach wie vor äußerst unbefriedigende Hallensituation in Frankfurt.

Am Sonntag, 25. November, stehen die Fraport-Skyliners wieder auf dem Parkett der heimischen Arena. Zu Gast ist um 17 Uhr der deutsche Vizemeister aus Ulm. Tickets für die Partie www.fraport-skyliners.de.

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