Nach Befreiungsschlag gegen Bonn

Skyliners mit Heimsieg im Rücken gegen Bremerhaven

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Skyliners-Kapitän Danilo Barthel (Mitte) und sein Team wollen sich gegen die Eisbären Bremerhaven durchsetzen.

Frankfurt – Aufatmen bei den Skyliners: Am vergangenen Sonntag gelang endlich der erste Saisonsieg und damit vorerst der Sprung aus dem Tabellenkeller. Nun müssen sich die Frankfurter viermal hintereinander auswärts durchsetzen. Von Fabienne Seibel  

Entgegen der bisherigen Spiele der erst jungen Saison zeigte sich die Mannschaft von Gordon Herbert bei der Begegnung mit Bonn am vergangenen Sonntag souverän und selbstbewusst. Von der ersten Sekunde waren die Spieler präsent, verteidigten aggressiv und spielten auch ihre Schnellangriffe gut aus. Auch die Wurfquote der Frankfurt war lobenswert: Gegen die Bonner versenkten sie die Hälfte der Würfe im Netz. Auch Herbert zeigt sich erleichtert: „Unser erstes Viertel war herausragend. Unsere Starter haben den Ton für unser Spiel gesetzt, indem sie das Tempo des Spiels über die Verteidigung geprägt haben. Nach den zwei Heimniederlagen zu Beginn der Saison ist dies ein sehr guter Sieg für uns. Wir haben als Team viel besser gespielt als zuvor.“

Niveau halten

Neben der Freude über den ersten Sieg der Saison gilt es jetzt, das Niveau vom Spiel gegen Bonn zu halten und auch in den kommenden Partien weiter zu versuchen, durch gute Verteidigung und Teamzusammenhalt erfolgreich zu sein. Herbert zufolge will er sein Team dazu bringen, volle 40 Spielminuten konstante Leistung zu zeigen, denn Ball offensiv schnell laufen zu lassen und so den Gegnern das eigene Tempo aufzuzwingen. Seine Erklärung für den verpatzten Saisonstart: „Vielleicht haben wir uns in den ersten Spielen zu sehr unter Druck gesetzt, gewinnen zu müssen, anstatt uns auf unser Spiel zu konzentrieren. Gegen Bonn haben wir viele kleine Dinge besser gemacht und Teambasketball gespielt.“

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Mit dem Heimsieg im Rücken müssen die Basketballer aus Frankfurt am Sonntag um 15 Uhr auswärts gegen die Eisbären Bremerhaven ran. In der Mannschaft von Trainer Clavin Oldham sind die Rollen klar verteilt. Flügelspieler Moses Ehambe wird seiner Aufgabe als punktender Distanzschütze gerecht und trifft 52 Prozent seiner Drei-Punkte-Würfe. Aufbauspieler Lorenzo Williams verteilt schnell die Bälle und versenkt im Schnitt 14,7 Punkte. Unterm Korb rackert vor allem der 2,08 Meter große Devin Searcy und erkämpft sich nach Fehlwürfen immer wieder den Ball zurück. Während sich die Skyliners gegen Bonn vor heimischen Publikum und Fans mit einem Sieg durchgesetzt haben, müssen sie in den kommenden vier Partien eher mit lautstarker Unterstützung für ihre Gegner rechnen. Nach dem Spiel in Bremerhaven geht es für die Frankfurter noch auswärts nach Bayreuth, Quakenbrück und zum Euro-Challenge Spiel nach Aalstar in Belgien.

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