Siege unterm Korb müssen her

Skyliners Frankfurt treten heute in Ludwigsburg an

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Harte Kämpfe unterm Korb, wie hier zwischen Andy Rautins von den Skyliners gegen Rickey Paulding im Spiel gegen Oldenburg, wird es heute sicherlich auch in Ludwigsburg geben

Frankfurt – Die Main-Riesen aus Frankfurt wollen heute Abend um 18.30 Uhr ihren zweiten Platz in der Beko-BBL verteidigen. Hürde ist mit Ludwigsburg eine der besten Rebound-Mannschaften.

Harte Kämpfe unterm Korb, wie hier zwischen Andy Rautins von den Skyliners gegen Rickey Paulding im Spiel gegen Oldenburg, wird es heute sicherlich auch in Ludwigsburg geben

Mit 15:5-Siegen finden sich die Skyliners nach dem Sieg am vergangenen Wochenende und den Niederlagen von Berlin und München auf dem zweiten Platz wieder. Diesen will die Mannschaft von Gordon Herbert selbstverständlich heute gegen Ludwigsburg verteidigen. In der Beko-BBL rangieren sie mit nur einem Sieg weniger als Frankfurt auf dem fünften Platz.

Sie zählen zur zweitbesten Rebound-Mannschaft der Liga. Mit Kerron Johnson haben sie einen Neuzugang auf der Aufbauposition, der den derzeit verletzten Mustafa Shakur hervorragend ersetzt. In fünf Spielen legte der US-Amerikaner bislang 15,6 Punkte und 3,8 Assists auf das Parkett. Darüber hinaus ist mit Jon Brockman der beste Rebounder der Liga in Reihen der Baden-Württemberger. Der Center legt mit zwölf Punkten und zehn Rebounds im Schnitt ein ein zweistelliges Ergebnis in diesen wichtigen Kategorien aufs Parkett. Im Hinspiel in Frankfurt Ende Dezember konnten die Skyliners seine Wirkungskreise stark einschränken und ließen nur acht Punkte und drei Rebounds zu. Auch im heutigen Spiel wird es wieder wichtig sein, die Duelle unter dem Korb zu gewinnen. Von der Dreierlinie bilden die Süddeutschen nämlich mit nur 30,7 Prozent Trefferquote das Schlusslicht der Liga.

„Es ist immer schwer gegen ein von John Patrick trainiertes Team zu spielen. Sie agieren sehr physisch und mit hoher Intensität, verteidigen hart und rebounden ausgezeichnet. Zuletzt haben sie Berlin und St. Petersburg geschlagen“, sagt Headcoach Gordon Herbert und weist auf die Stärken des Gegners hin. „Wir müssen gut auf den Ball aufpassen, die Rebounds kontrollieren und bereit sein, das physische Spiel aufzunehmen.“

Barthel und Klein kurieren sich aus

Zeit zur Regeneration gab es in dieser Woche für die Fraport Skylines. Während Ludwigsburg am Mittwoch im Eurocup aktiv war, genossen die Frankfurter eine spielfreie Woche. Kleinere Blessuren konnten ausgeheilt, Gedanken neu gesammelt und sich auf die kommenden Herausforderungen eingestellt werden. „Wir haben den Spielern zwei Tage frei gegeben, um ein bisschen zu entspannen und neue Kraft zu tanken. Wir haben uns im Training dann auf die individuelle Arbeit konzentriert. Gerade nach dem deutlichen Sieg am Samstag ist es gut, sich neu zu fokussieren, um für die kommenden Aufgaben bereit zu sein“, so der Frankfurter Trainer. Danilo Barthel und Konstantin Klein nutzten die Woche indes, um weiter ihre Verletzungen auszukurieren, beziehungsweise weiter an der Fitness, Kraft und Kondition zu arbeiten. Ob einer oder beide am Wochenende eingesetzt werden können, ist aktuell noch offen.

Nach dem Spiel in Ludwigsburg geht es für die Skyliners europäisch weiter. Im Achtelfinale des FIBA Europe Cup treffen sie auf AEK Larnaca. Zum Auftakt der Best-of-Three-Serie gastieren die Zyprer am Mittwoch, 17. Februar um 20 Uhr in der Fraport Arena. red

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