Basketball-Bundesliga

Skyliners: Mit neuem Selbstvertrauen gegen Ulm

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Ramon Galloway (rechts) ragte mit 20 Punkten beim Spiel gegen Tabellenführer München heraus.

Frankfurt – Nach dem Sieg gegen München gehen die Skyliners mit breiter Brust in die Partie gegen Ulm. Beim Hinspiel lieferten sich die beiden Teams einen wahren Krimi mit dreimaliger Verlängerung. Von Fabienne Seibel 

„Das Hinspiel war eines der besten Spiele der Liga in dieser Saison. Es waren 55 Minuten toller Basketball, bei dem es ständig Hin und Her ging, beide Teams haben gekämpft“, sagt Skyliners Trainer Gordon Herbert. Nach drei Verlängerungen konnten sich die Skyliners gegen Ulm mit 108:102 schließlich durchsetzen. Auch am Sonntag wollen die Frankfurter um 17 Uhr das Rückspiel in der Fraport Arena für sich entscheiden.

Wieder mehr Selbstvertrauen

Nachdem den Skyliners am vergangenen Wochenende zuhause gegen Tabellenführer Bayern München ein überraschender Sieg gelang, blickt die Mannschaft von Herbert wieder mit mehr Selbstbewusstsein auf die kommenden Begegnungen. Herbert: „Der Sieg gegen München war gut für uns, nicht nur weil es gegen den Tabellenführer ging, sondern weil es ein Heimspiel war und wir jetzt gleich mehrere hintereinander haben.“ Trotz wiedergekehrtem Erfolg wird das Spiel gegen die Ulmer kein leichtes. Das Team aus Baden-Württemberg stellt mit aktuell fünf Siege in Folge die aktuell längste Siegesserie der Liga und belegt Platz fünf in der Tabelle. Garanten für den Erfolg des Teams von Thorsten Leibenath sind die mannschaftliche Geschlossenheit und ein bislang fast verletzungsfreier Saisonverlauf der Leistungsträger.

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Spieler wie Matt Howard, Will Clyburn, Daniel Theis oder Keaton Nankivil sind variabel einsetzbar. „Ulm spielt guten Teambasketball, sie bewegen den Ball und haben eine tiefe Zehn-Mann-Rotation. Sie haben keinen Superstar, sondern spielen als Mannschaft. Wir müssen uns aus unserer Defensive heraus Möglichkeiten erspielen, um zu Punkten zu kommen“, blickt Herbert auf die Begegnung. Ob der Kanadier Dane Watts und Center Aziz N´Diaye für Punkte auf Seiten der Frankfurter sorgen können, ist noch offen. N´Diaye überstreckte sich beim Training unter der Woche den Rücken, während Watts immer noch an einem Nasenbruch laboriert. Auch Kevin Bright wird wegen seiner Knöchelverletzung nicht zum Einsatz kommen. Nach dem Spiel gegen Ulm treten die Skyliners erneut in der heimischen Fraport Arena an. Am Samstag, 29. März, müssen sich die Frankfurter dann um 15 Uhr gegen Tübingen beweisen.

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