Basketball-Bundesliga

Skyliners: Miniserie weiter ausbauen

+
Ramon Galloway bei einem Dunking gegen Ulm.

Frankfurt – Nach den überraschenden Siegen gegen München und Ulm wollen die Skyliners ihre kleine Siegesserie weiter ausbauen. Mit neuem Schwung soll auch Tübingen auf heimischen Parkett bezwungen werden. Von Fabienne Seibel 

Die Skyliners starten mit dem Heimspiel gegen Tübingen in ein taffes Schlussprogramm. Inklusive der Partie am Samstag um 15 Uhr in der Fraport Arena stehen noch zehn Spiele für das junge Team von Trainer Gordon Herbert an. Zwei Spiele pro Woche gilt es bis zum Ende der Hauptrunde, welche für Frankfurt am 1. Mai mit dem Auswärtsspiel in Berlin endet, zu absolvieren.

„Wir sind bereit. Wir hatten im Januar und Februar nur zwei Spiele alle drei Wochen, was für uns vielleicht sogar gut war, denn wir hatten viele Verletzte. Aber jetzt freuen wir uns darauf, jede Woche zwei Spiele zu haben“, blickt Herbert auf die kommenden Spiele.

Tübingen kämpft um Klassenerhalt

Den Auftakt stellt dabei das Spiel gegen den aktuell Tabellenletzten aus Tübingen dar. Die Mannschaft von Trainer Igor Perovic ist jedoch fest entschlossen, weiterhin in der Ersten Bundesliga zu bleiben und zeigte sich vor allem im vergangenen Spiel gegen Trier mit viel Biss. Vor allem Neuzugang Daequan Cook, der mit 367 NBA-Spielen über viel Erfahrung verfügt, soll dem Tübinger Team neuen Schwung geben und im Kampf um den Klassenerhalt unterstützten. Mit durchschnittlich 12,3 Punkten pro Spiel müssen die Skyliners besonders auf ihn ein Auge haben. Neben Cook sind können auch Jonathan Wallace und Alex Harris gefährlich für die Frankfurter werden, die mit Dreierquoten von über 40 Prozent auch aus der Distanz treffen.

Lesen Sie auch:

Skyliners mit neuem Selbstvertrauen gegen Ulm

Skyliners Kapitän Nolte beendet Karriere

„Tübingen ist ein interessantes Team. Sie hatten einige Probleme, haben aber viele Spiele nur sehr knapp verloren. Die Herausforderung liegt für uns darin, auf den letzten beiden Spielen aufzubauen. Wenn wir uns zu sicher fühlen, bekommen wir ganz schnell Probleme“, sagt Gordon Herbert. Nach den beiden Heimsiegen gegen München und Ulm haben die Skyliners wieder neuen Schwung bekommen, den sie auch für das Spiel gegen Tübingen nutzen wollen. Bei beiden Spielen erzielte der Frankfurter Ramon Galloway die meisten Punkte für sein Team und auch gegen Tübingen hoffen die Skyliners auf seine Körbe.

Weiterhin nicht spielen wird der verletzte Kevin Bright. Auch Max Merz hatte diese Woche mit Rückenproblemen zu kämpfen, so dass sein Einsatz fraglich ist. Ob der Ex-Tübinger Dane Watts nach seinem Nasenbruch und einer Gehirnerschütterung spielen wird, ist ebenfalls noch offen.

Schon am kommenden Mittwoch, 2. April , spielen die Skyliners um 19.30 Uhr ihr nächstes Heimspiel. Dann müssen sie gegen den amtierenden deutschen Meister aus Bamberg aufs Parkett.

Kommentare