1. Mai ist traditionell Radler-Tag / Pedalritter gesucht

Gegen den Schweinehund auf den Feldberg

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uch eine Art das Beste rauszuholen: John Degenkolb holt sich vor dem Start 2012 ein Küsschen von seiner Lebensgefährtin. Im Training setzte er den Maßstab: In 23.45 Minuten von Oberursel auf den Feldberg

Oberursel  – Immer nur bergauf: John Degenkolb  hat für die ambitionierten Fahrer der Skoda-Velotour  am 1. Mai eine Zeit im Training vorgelegt. 23. 45 Minuten brauchte er vom Kreisel in Oberursel hinauf zum Feldberg im Taunus.

Die lange Steigung von elf Kilometern spürte selbst der Weltklassefahrer in Oberschenkeln und Waden. Der schnellste Fahrer unter den Jedermännern und -frauen darf sich Tissot Bergkönig  nennen und wird mit einer Uhr der Traditionsfirma Tissot  beschenkt. Die Zeit von Degenkolb brauchen Bergkönige nicht toppen, aber eines ist offensichtlich: Die Besten unter den Hobbyfahrern können dem Tempo der Profis durchaus folgen.

Schon jetzt auf der Strecke trainieren

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Wer den Feldberg passieren möchte, muss auf die 104 Kilometer lange Strecke gehen. Die weniger Ehrgeizigen können die 70 Kilometer wählen, Neulinge und mäßig Trainierte wählen die 42-Kilometer-Distanz. Unter den erwarteten 4500 Radfahrern finden sich Einzelfahrer, Familien und Freundesgruppen, Firmen- und Privatteams, Vereine und eine Reihe ausländischer Sportler. Unter den Startern aus anderen Ländern sind besonders viele Niederländer und Schweizer vertreten, ein paar Österreicher, Luxemburger, Letten und Dänen.
Die deutsche Jedermann-Meisterschaft  wird in diesem Jahr wieder zusammen mit dem German Cycling Cup  ausgetragen. 13 Rennen zählen dazu, und natürlich auch die Skoda- Velotour, die dazu Wertungen auf der 104 und der 70 Kilometer langen Strecke anbietet. Die Teilnehmer sind Radfahrer ohne Lizenz. Welche Ambitionen man auch immer als Starter bei einer Deutschen Meisterschaft oder überzeugte Gesundheitsradlerin hat – trainieren für das große Radsportfest am 1. Mai kann man schon jetzt. Erstmalig hat das Organisationsteam drei Trainingsstrecken ausgearbeitet, die zum großen Teil über die Originaldistanzen gehen. Nur Schnellstraßen und Einbahnstraßen sind ausgenommen. Die Trainingsstrecken, die im Internet oder über die App des Radklassikers eingesehen werden können, sind komplett befahrbar und Abweichungen von der Originalstrecke gekennzeichnet.

Alle fahren mindestens einmal durch Frankfurt

Zwischen Eschborn, dem Taunus und Frankfurt wählen die meisten bei der Skoda-Velotour die lange Strecke von 104 Kilometern aus. Start ist wie bei allen Rad- und Skater-Wettbewerben der Hobbyfahrer das Radrennzentrum bei Mömax/Mann Mobilia XXXL in Eschborn. Die Strecke fordert die Aktiven, da sie über den Feldberg führt und zudem weitere Schwierigkeiten im Taunus aufweist, maximal heraus. Neben dieser Langstrecke gibt es zwei weitere Jedermann-Distanzen. Alle Starter fahren mindestens einmal durch Frankfurt und passieren dabei den Rundkurs. Die Marathonstrecke über 42 Kilometer gilt als moderat und kann auch von Einsteigern absolviert werden, die 70-Kilometer-Distanz ist mittellang und „knackig“. Das Ziel der Radfahrer liegt wie das Ziel der Skater in Eschborn. Sie haben die Wahl zwischen 42 und 70 Kilometern sowie der Kurzstrecke über 21 Kilometer (Halbmarathon), die auf dem Frankfurter Reuterweg gestartet wird.

Sonderkategorien auch dabei

Mit dabei sind auch diese Kategorien: „Sonderräder“ (Liegeräder, Sonderbauten, Velomobile), Handbiker, Tandems und Tretroller. Bisher haben rund 2000 Radfahrer und knapp 200 Skater ihr Kommen angekündigt, unter ihnen auch Tagesschausprecher Thorsten Schröder, der zum zweiten Mal dabei ist, und aller Voraussicht nach die aufstrebende Eschborner Triathletin Lisa Sieburger.

Anmelden zur Skoda-Velotour können sich Interessenten unter www.eschborn-frankfurt.de. red

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