Die Rückkehr der Heimstärke

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Stürmer Edmond Kapllani, Zafer Yelen und Marc Heitmeier vom FSV Frankfurt bejubeln das Tor zum 1:0 gegen die Mannschaft von Erzgebirge Aue.

Frankfurt – „Wir wollen Deutscher Pokalsieger werden, damit ganz Frankfurt zufrieden ist." Das hat FSV-Trainer Benno Möhlmann gesagt und damit auf den Scherz von Eintracht-Trainer Armin Veh reagiert, der gesagt hatte, „dass ich schon enttäuscht wäre, wenn wir nicht Deutscher Meister werden“. Von Peppi Schmitt

Trainer Benno Möhlmann.

Es herrscht eitel Sonnenschein im Frankfurter Fußball. Die Überraschung ist dem FSV genauso gelungen wie der Eintracht, haben die Bornheimer doch vor der Saison wichtige Spieler verloren. So ist der beste Stürmer Iljan Micanski gegangen, Kapitän Samil Cinaz wurde in die Türkei verkauft, Spielmacher Mike Wunderlich ist nicht wie erhofft zurückgekehrt.

Doch der wichtigste Mann ist geblieben, Benno Möhlmann. Mit dem erfahrenen Trainer ist die Heimstärke zurückgekehrt, damit auch das Selbstvertrauen. Hertha BSC wurde besiegt, jetzt auch Erzgebirge Aue. Das Ziel ist noch immer der Klassenerhalt, doch längst haben die Spieler gemerkt, dass mehr möglich sein könnte. Vielleicht nicht der Aufstiegskampf, aber ziemlich sicher eine weitere Saison im sicheren Mittelfeld.

Was neben Möhlmann vor allem an Uwe Stöver liegt. Der Manager hat wieder einmal gut eingekauft. Stürmer Edmund Kapllani ist aktuell mehr als nur ein Ersatz für Micanski, Abwehrspieler Tim Heubach hat sich einen Stammplatz erkämpft, auch die Angreifer Mathew Leckie und Odise Roshi sowie Verteidiger Anthoy Jung, haben ihre Qualitäten schon nachgewiesen. Sie alle hat Stöver ohne große finanzielle Mittel holen müssen.

Wie die Mannschaft ist auch das Stadion weiter im Bau. Die neue Haupttribüne soll bald fertig werden, ist dann ein wahres Schmuckstück. Es geht also auf allen Ebenen weiter aufwärts beim FSV.

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