Revanche für das verlorene Hinspiel in Halle

Baskets setzen auf Spielerinnen der zweiten Mannschaft

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Zuletzt gingen die Baskets gegen die Halle Lions unter. Nelli Dietrich (links) und ihre Mädels wollen es heute besser machen.

Langen/Hofheim – Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende wollen die Rhein-Main Baskets nicht nachlassen. Beim Heimspiel am Samstag gegen Halle wollen sie Revanche für das verlorene Hinspiel. Von Fabienne Seibel 

Nach Wochen voll Frust, Ärger und Trauer um die bisher erfolglose Saison haben sich die Rhein-Main Baskets am vergangenen Wochenende mit dem Sieg gegen Oberhausen aus der Abwärtsspirale befreit. Baskets Centerspielerin Francis Pieczynski: „Wir haben bei dem Spiel extrem großen Willen gezeigt, sind jedem Ball hinterher gesprungen und auch unsere Verteidigung war gut.“

Wie es sich anfühlt, zu gewinnen, hatten die Basketballerinnen aus Langen und Hofheim wohl schon fast vergessen – zuletzt gingen sie im November beim Spiel gegen Bad Aibling als Sieger vom Feld. Nur insgesamt vier Siege konnten sie in der bisherigen Saison holen.

Die positive Tendenz, die sich jedoch seit dem Trainerwechsel bei den Baskets abzeichnet, ist auch der Unterstützung durch Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft der Rhein-Main Baskets zu verdanken. Während die Korbjägerinnen unter Trainer Thomas Dröll häufig nur zu siebt zu den Spielen antraten, helfen unter Trainer Steffen Brockmann auch Langener Spielerinnen aus der zweiten Bundesliga aus. Pieczynski: „So können wir intensiver spielen und haben auch mal Zeit für Verschnaufpausen.“ Die 25-Jährige erklärt sich damit auch die 70:76-Hinspielniederlage gegen Halle im November vergangenen Jahres: „Das Spiel haben wir in der Verlängerung verloren, weil uns einfach die Luft gefehlt hat und wir in solch knappen Situationen leider keine präzisen Ansagen vom Trainer bekommen haben.“

Intensität im Training gesteigert

Damit den Baskets bei ihren weiteren Begegnungen nicht wieder die Luft ausgeht, hat Trainer Brockmann den Spielerinnen zufolge die Intensität im Training deutlich gesteigert und setzt vor allem auf viele Trainingsspiele. Denn gute Kondition ist Voraussetzung für das Spiel der Baskets, die künftig aggressiver verteidigen und ihre Gegnerinnen besonders mit Schnelligkeit im Angriff bezwingen wollen. Mit den Halle Lions treffen die Baskets auf einen Gegner, der bei den Playoffs mitmischen will und sich Ende Januar mit einer zusätzlichen Amerikanerin verstärkt hat. Auf Seiten der Baskets ist der Einsatz der amerikanischen Flügelspielerin Katie Yohn noch ungewiss, denn die 23-Jährige kämpft derzeit mit einer Verletzung am Sprunggelenk. Pieczynski zu der Partie gegen Halle: „Wir müssen als feste Einheit auftreten und um jeden Ball kämpfen. Zudem müssen wir die Schlüsselspielerinnen aus dem Spiel nehmen und diese durch einfache Körbe gar nicht erst in Fahrt kommen lassen.“

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