Letztes Spiel des Jahres am Sonntag

Baskets wollen raus aus der Abstiegszone

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Center-Spielerin Francis Pieczynski zieht zum Korb, will die Punkte. So soll’s auch am Sonntag laufen.

Langen/Hofheim – Mit neuem Selbstvertrauen nach dem erfolgreichen Pokalspiel gegen Trier gehen die Rhein-Main Baskets am Sonntag in das letze Spiel des Jahres. Mit einem Sieg könnten sie sich aus der Abstiegs-Gefahrenzone absetzen. Von Fabienne Seibel 

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„Der Sieg gegen Trier hat uns gut getan und Vertrauen in uns selbst gegeben“, sagt Francis Pieczynski. Die Center-Spielerin der Rhein-Main Baskets weiß, wie wichtig Erfolgserlebnisse derzeit für ihr Team sind. Zwar haben sich die Basketballerinnen aus Langen und Hofheim im DBBL-Pokal  das Viertelfinale erreicht, doch in der Liga fehlen ihnen wichtige Punkte.
Bisherige Saisonbilanz: Drei Siege in elf Spielen. Um sich vor Jahresende von den abstiegsgefährdeten Tabellenplätzen abzusetzen, muss beim Heimspiel am Sonntag gegen Rotenburg  (15.30 Uhr) ein Sieg her. Pieczynski: „Wir wollen nochmal alle unsere Kräfte in dieses Spiel legen, um mit einem besseren Gefühl aus der Hinrunde zu gehen.“ Der Langenerin zufolge stehen die Zeichen gut für einen Sieg. Sie sagt: „Unser Trainer Thomas Dröll  hat von Saisonbeginn an gefordert, dass wir deutschen Spielerinnen mehr Verantwortung übernehmen. Wir fangen jetzt an, uns in unsere Rolle zu finden.“

Auch Absprachen auf dem Feld und das Zusammenspiel klappen nun besser. „Natürlich ist die Stimmung gedrückt, wenn man häufig verliert, aber uns als Mannschaft ist es bisher gut gelungen, uns nach Niederlagen wieder schnell zu fangen.“

Weiterer Neuzugang aus Amerika kommt

Ab dem neuen Jahr können sich die Basketball-Damen zudem auf Verstärkung freuen. Pieczynski: „Wir bekommen noch eine dritte Amerikanerin  in die Mannschaft, die unserem Spiel Tiefe geben soll. Außerdem ist unser Stammkader mit sieben Spielerinnen sehr dünn besetzt und da können wir Verstärkung gut gebrauchen.“ Die Hurricanes  aus Rotenburg stehen derzeit mit bereits zwölf Punkten auf dem Konto und sechs Siegen deutlich besser in der Tabelle da als die Baskets. Besonderes mit den zwei Amerikanerinnen Janae Young und Kierra Mallard  sowie der deutsche Nationalspielerin Pia Mankertz  werden die Baskets viel zu tun haben, denn diese Korbjägerinnen punkten im Schnitt zweistellig. Mankertz ist dabei vor allem an der Dreierlinie gefährlich.

Das Saisoneröffnungsspiel  gegen die Mannschaft von Trainer Christian Greve  konnten die Rhein-Main Baskets jedoch knapp für sich entscheiden und geben sich deshalb optimistisch: „Wir haben den Sieg vom Hinspiel und die heimischen Fans im Rücken. Ich bin optimistisch, dass wir das Jahr 2014 mit einem Sieg beenden“, sagt Pieczynski.

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