Katie Yohn rückt auf die Center-Position

Baskets: Top-Spielerin Svenja Greunke länger verletzt

Hofheim/Langen –Beim Auswärtsspiel der Baskets am heutigen Samstag gegen Freiburg treten die Hessinnen ohne ihre wichtigste Spielerin Svenja Greunke an. Die 25-Jährige fällt wegen eines Ermüdungsbruchs im Fuß für längere Zeit aus. Sie zu ersetzen ist laut Trainer Dröll unmöglich. Von Fabienne Seibel 

„Es kommen schwere Wochen auf uns zu“ kommentiert Baskets-Kapitänin Nelli Dietrich den Ausfall ihrer Mitspielerin Svenja Greunke. Die Verletzung der besten deutschen Schützin der Liga trifft die Mannschaft um Trainer Thomas Dröll hart, sind die Probleme durch den ohnehin schon zu kleinen Kader, den derzeit schwierigen Stand in der Liga und die Integration der beiden neuen Spielerinnen Katie Yohn und Jennie Rintale ins Mannschaftsgefüge doch schon groß genug. „Ihr Ausfall ist ein harter Schlag für uns, denn Svenja ist in allen Bereichen enorm wichtig für das Team“, so Dietrich. Und auch Dröll meint: „Es gibt keine Mannschaft, egal in welcher Sportart, die den Ausfall des wichtigsten Spielers ausgleichen kann. Trotzdem sind wir gezwungen, taktische Änderungen vorzunehmen und jede einzelne Spielerin muss ihr Leistungsvermögen und ihre Bereitschaft steigern.“

Baskets müssen sich gegen Freiburg schnell neu orientieren

Der kommende Gegner der Baskets, die USC Freiburg Eisvögel, sitzt zwar derzeit im Mittelfeld der Tabelle und wäre durchaus schlagbar, doch scheint es kaum möglich, dass sich das Dröll-Team so schnell auf dem Feld ohne Spielerin Greunke neu orientiert.

„Unsere neue Amerikanerin, Katie Yohn, die normalerweise auf der Flügelposition spielt, wird nun als Centerin eingesetzt, weil sie zu den größten Spielerinnen in der Mannschaft gehört und deshalb vor allem direkt unter dem Korb wichtig ist.“ Sie soll die anderen größeren Spielerinnen entlasten. Zudem soll das Spiel der Baskets an Schnelligkeit gewinnen.

Hessen setzen auf Verteidigung

Um eine so knappe Niederlage wie aus dem Hinspiel (67:69) gegen die Eisvögel zu vermeiden, setzen die Hessinnen vor allem auf eines: Gute Verteidigung. Dröll: „Die Verteidigung ist der Schlüssel des Spiels gegen Freiburg. Die Eisvögel sind eine Mannschaft, die nie aufgibt und konsequent über ihre beiden ausländischen Leistungsträgerinnen Knudsen und Lucet spielt, die für alle Aktionen auf dem Feld die Verantwortung übernehmen.“

Dasselbe verlangt Dröll von seinen Spierlinnen. „Beim Hinspiel haben wir nach anfänglicher Führung das Spiel noch aus der Hand gegeben. Damit es diesmal nicht wieder knapp wird, heißt es nun, Verantwortung für das eigene Spiel und den eigenen Wurf zu übernehmen“, meint Dröll.

Nach dem Auswärtsspiel im Breisgau empfangen die Baskets am Samstag, 31. Januar, in der Langener Georg-Sehring Halle die Mannschaft aus Herne.

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