Basketballerinnen stecken im Tabellenkeller fest

Rhein-Main Baskets im Abstiegskampf

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Nelli Dietrich (links) und die Rhein-Main Baskets wollen raus aus dem Tabellenkeller.

Langen/Hofheim – Nach der fetten Pleite gegen Tabellenführer Wasserburg versuchen die Rhein-Main Baskets wieder auf die Beine zu kommen. Um es aus dem Tabellenkeller heraus zu schaffen, müssen vor der Winterpause noch Punkte her. Von Fabienne Seibel 

Um das zu schaffen, müssten die Baskets noch ihre zwei verbleibenden Spiele in diesem Jahr für sich entscheiden. Am Sonntag trifft die Mannschaft um Trainer Thomas Dröll um 15.30 Uhr in der Hofheimer Kreissporthalle auf die Fireballs aus Bad Aibling. Das Team aus Bayern rangiert zwar derzeit ebenfalls im Tabellenkeller, kann jedoch für die Baskets als Gegner ebenfalls gefährlich werden. Denn die Basketballerinnen aus Langen und Hofheim sind geschwächt. Kapitänin Nelli Dietrich: „Wir können nicht zufrieden sein mit der momentanen Situation. Wir haben zwar viele Spiele nur knapp verloren und das auch gegen Teams, die oben in der Tabelle stehen, aber verloren ist verloren. Jetzt heißt es hart arbeiten, auch während der Winterpause und darüber hinaus, so dass wir fit in die Rückrunde starten.“

Dietrich zufolge sei die Stimmung im Team selbst zwar trotz der erfolglosen Hinrunde noch gut, doch sie sieht ein: „Es ist längst an der Zeit, dass wir uns mit dem Abstiegskampf auseinandersetzen müssen. Verschiedene Dinge müssen geändert werden und zwar schnell, damit wir mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen können.“

Veränderungen greifen nicht

Trainer Thomas Dröll äußerte zwar vor kurzem, dass die vorgenommenen Veränderungen in der Mannschaft und Spielweise ihre Zeit bräuchten, doch während die Baskets in der vergangenen Saisonrunden stets oben mitspielten, ist zumindest im Moment fraglich, ob sie es schaffen, in der ersten Bundesliga zu bleiben. „Uns läuft jetzt die Zeit davon. Natürlich braucht es eine Weile, bis Veränderungen zum Erfolg führen, aber wir haben jetzt auch fast schon die Hälfte der Saison hinter uns. Wir müssen jetzt anfangen als Team zu funktionieren“, sagt Dietrich.

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Während die Hofheimer und Langener Basketballerinnen gegen Wasserburg am vergangenen Wochenende zusätzlich noch mit Verletzungspech zu kämpfen hatten, sind für das Spiel gegen Bad Aibling alle einsatzbereit. Dietrich: „Das müssen wir auch, ich erwarte einen motivierten, harten Gegner. Sie werden alles in diesem Spiel geben und wir müssen bis zum Ende kämpfen.“ Beide Mannschaften gehen mit ähnlichen Voraussetzungen in die Partie, denn durch den Aufstieg der Fireballs in der vergangenen Saison treffen die Teams am Sonntag zum ersten Mal aufeinander. Zudem wollen es beide noch vor der Winterpause aus dem Tabellenkeller heraus schaffen. Auch Dietrich weiß um die Wichtigkeit der Begegnung: „Uns ist allen klar, dass wir schon jetzt ums Überleben in der ersten Liga kämpfen, und wir sind bereit, alles daran zu setzen.“

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