Basketballerinnen aus Langen und Hofheim im Höhenflug

Rhein-Main Baskets überraschend im Halbfinale

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Rhein-Main-Baskets-Spielerin Nadine Ripper beim Viertelfinale gegen die Halle Lions.

Langen/Hofheim – Der Jubel der Rhein-Main Baskets nach dem gewonnenen Spiel gegen Halle am vergangenen Wochenende war grenzenlos. Mit dem Sieg sind die Basketballerinnen überraschend im Halbfinale der Playoffs. Am Sonntag, 21. April um 18. 30 Uhr müssen sie gegen die Giro-Live Panthers Osnabrück ran. Von Fabienne Seibel

Das Erreichen des Halbfinales ist in den vier Jahren erste Bundesliga der Höhepunkt in der noch jungen Geschichte der Rhein-Main Baskets. Nachdem sie überraschend das entscheidende Viertelfinal-Spiel der Playoffs in Halle für sich entschieden, gehen die Basketballerinnen aus Langen und Hofheim jetzt mit viel Selbstbewusstsein in das Halbfinale gegen Osnabrück.

In der Hauptrunde gelang es den Baskets zwar nicht, sich gegen Osnabrück durchzusetzen, doch die Spielerinnen sind zuversichtlich, denn auch Halle konnte man in den beiden Spielen der Hauptrunde nicht besiegen. „Wir wollen an den Erfolg gegen Halle anknüpfen und genauso frech und schnell gegen Osnabrück spielen. In den Playoffs werden die Karten ganz neu gemischt und wir fangen quasi von null an. Eigentlich sollten wir gegen die Panthers gut aufspielen können“, sagt Rhein-Main-Baskets-Spielerin Nadine Ripper.

Spiel über Verteidigung gewinnen

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Gegen die Giro-Live Panthers wird es für die Baskets-Damen besonders wichtig, die zwei großen Center-Spielerinnen unter Kontrolle zu bringen und mit Schnelligkeit zu überraschen. Ripper: „Das Spiel der Osnabrücker ist nicht so schnell wie unseres, das konnten wir allerdings in der Hauptrunde nicht ganz gegen sie zeigen. Unser Ziel ist es, die Schlüsselspieler aus ihrem Rhythmus zu bringen und sie zu Fehlern zwingen.“ Eine weitere Herausforderung: Multi-Talent Alison Renee Schwagmeyer in Schach halten und gute Schützinnen wie Jasmine Byrd ausblocken. Das gilt ebenfalls für das Aufbauspiel der soliden Ballverteilerin Angela Pace. Rippers Fazit: Die Hofheimer und Langener Basketballerinnen müssen das Spiel über die Verteidigung gewinnen.

Dass das erste Spiel des Halbfinales für die Baskets auswärts stattfindet, sorgt  zudem noch für zusätzliche Anspannung. Schließlich hat Osnabrück einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Sollte nach dem Rückspiel des Halbfinals am Freitag, 26. April in der Langener Georg-Sehring-Halle innerhalb der „Best of three-Serie“ noch kein Gewinner feststehen, müssten die Baskets im dritten und entscheidenden Spiel nochmal auswärts in der Halle der Panthers antreten.

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