Umkämpfte Playoff-Plätze

Rhein-Main-Baskets: Platz zwei ist in Gefahr

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Francis Pieczynski (rechts) verletzte sich beim Spiel gegen Halle am Sprunggelenk. Ihr Einsatz gegen Marburg ist fraglich.

Langen/Hofheim – Kurz vor den Playoffs geraten die Rhein-Main-Baskets ins Straucheln. Nach drei Niederlagen in Folge muss der ohnehin schon kleine Kader auch noch auf zwei Spielerinnen verzichten. Von Fabienne Seibel 

Die Vorzeichen für das kommende Spiel in Marburg stehen für die Rhein-Main-Baskets nicht gut: Schon insgesamt neunmal trafen die beiden hessischen Erstligisten aufeinander, doch dabei gelangen den Basketballerinnen aus Langen und Hofheim nur zwei Siege. Auch das Hinspiel in dieser Saison konnte der BC Marburg mit fünf Punkten für sich entscheiden. Eine weitere Herausforderung: Die Marburger Mannschaft hat mit Finja Schaake, Margret Skuballa und Ama Degbeon gleich drei Nationalspielerinnen in ihren Reihen. Auch die Amerikanerin Kellindra Zackery spielt mit durchschnittlich 18,5 Punkten pro Spiel eine wichtige Rolle in der Mannschaft von Trainer Patrick Unger.

Verletzungspech bei den Rhein-Main-Baskets

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Auf der Seite der Baskets ist der Einsatz von Centerspielerin Francis Pieczynski fraglich, nachdem sie sich beim Spiel gegen Halle am Sprunggelenk verletzt hat. Svenja Greunke fällt wegen einem Innenbandriss am Knie beim Hessenderby am morgigen Sonntag um 16 Uhr aus. „Der Ausfall von Francis und Svenja ist kaum zu kompensieren, da sie die beiden größten Spielerinnen der Mannschaft sind. Sie fehlen auch um unsere Rotation möglichst groß zu halten und variabler spielen zu können“, sagt Kapitänin Nelli Dietrich. „Wir versuchen die fehlende Größe durch mehr Einsatz und Schnelligkeit wettzumachen.“ Auch Dietrich weiß um die Schwierigkeiten des Spiels: „Marburg ist eine sehr variable Mannschaft. Sie können sowohl von innen als auch von außen punkten und sind stets korbgefährlich. Außerdem haben sie auf einigen Positionen Größenvorteile gegen uns.“

Obwohl das Selbstvertrauen der Langener und Hofheimer Korbjägerinnen durch die vergangenen Niederlagen angeschlagen ist, gibt sich Dietrich motiviert: „Wir müssen uns jetzt selbst wieder aus dem Loch herausholen und uns auf die letzten Spiele der regulären Saison konzentrieren, so dass wir von den Plätzen eins bis vier eine gute Ausgangslage für die Playoffs haben.“

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