Damen-Basketball-Bundesliga

Rhein-Main-Baskets: Siegesserie gegen Saarlouis fortsetzen

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Francis Pieczynski (links) fällt wegen Rückenproblemen für die Baskets aus.

Langen/Hofheim – Nach drei Siegen in Folge müssen sich die Rhein-Main-Baskets am Sonntag um 15 Uhr auswärts mit dem Wieder-Aufsteiger Saarlouis Royals messen. Von Fabienne Seibel 

Die Mannschaft von Trainer René Spandauw kämpfte sich nach dem überraschenden Abstieg vor zwei Jahren jedoch sofort wieder zurück in die erste Bundesliga und hat sich inzwischen wieder etabliert. Nach einer deutlichen Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Marburg stehen die Royals auf dem fünften Platz in der Tabelle. Zwar haben die Baskets derzeit einen guten Lauf, doch Kapitänin Nelli Dietrich  warnt: „In der Mannschaft von Saarlouis steckt viel Potential. Alle springen füreinander ein und jede Spielerin kann zweistellig punkten. “.

Um das schnelle Verteilen der Bälle zu verhindern und nicht überrannt zu werden, wollen die Baskets ihren Gegner in der Verteidigung mit aggressivem Pressing stoppen. „Wir müssen das körperliche Spiel von Saarlouis annehmen“, sagt die Baskets-Kapitänin. Gefährlich können trotzdem Schlüsselspielerinnen wie Brittany Kennedy und Keyla Tetschlag für die Basketballerinnen aus Langen und Hofheim werden. Während der Einsatz der verletzten Royals-Spielerin Keisha Hampton noch unklar ist, wird Baskets-Spielerin Francis Pieczynski wegen anhaltender Rückenprobleme nicht dabei sein. So werden die Baskets wieder mit einem personellen Engpass nach Saarlouis reisen. Trainer Claus Mewes: Da zeitgleich die RMB-II-Juniorinnen in Weiterstadt in der zweiten Liga spielen, werden wir wohl auch in Saarlouis nur mit acht Spielerinnen antreten.“

Trotz Erfolg kein Übermut

Für Pieczynski soll Baskets-Neuzugang Lauren Oosdyke die Rebounds unter dem Korb holen. Die Amerikanerin hat sich mittlerweile gut eingelebt und unterstützt die Mannschaft mit ihrem physischen Spiel und ihrem Willen, um jeden Ball zu kämpfen. Dietrich: „Lauren passt menschlich und spielerisch unglaublich gut in unsere Mannschaft. Sie hat sich schnell integriert und gibt uns mehr Tiefe.“

Trotz bisheriger Siegesserie im neuen Jahr werden die Rhein-Main-Baskets nicht übermütig. „Wir haben zum Glück schon zwei Siege aus vier Auswärtsspielen mitgenommen, das gibt natürlich Selbstvertrauen. Nicht zu Hause zu spielen ist immer schwieriger und vor ihrem Heimpublikum wird Saarlouis ein ganz harter Brocken für uns“, sagt Dietrich.

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Nach der Partie in Saarlouis müssen die Baskets am Sonntag, 9. Februar, zum vierten Mal in Folge auswärts ran. Dann geht’s gegen die die GiroLive-Panthers Osnabrück, gegen die das Team von Trainer Klaus Mewes beim Hinspiel nur knapp mit 74:70 gewinnen konnte.

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