Nicht auf das Pech der anderen verlassen

Rhein-Main Baskets gehen im Abstiegskampf auf Nummer sicher

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Antreiberin bei den Baskets: Nelli Dietrich (links) weiß, dass es gegen Marburg ein hartes Stück Arbeit wird.

Hofheim/Langen  – Die Rhein-Main Baskets  treten am morgigen Sonntag zum Hessenderby gegen den BC Marburg  an. Der Klassenerhalt der Baskets ist theoretisch zwar gesichert, doch um alle Risiken auszuschließen, müssen sie den BC bezwingen. Von Fabienne Seibel 

Mit dem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Tabellennachbar Chemnitz haben die Baskets den Klassenerhalt in der ersten Damenbasketball-Bundesliga  so gut wie gesichert. Um doch noch in den Tabellenkeller und damit in die zweite Bundesliga abzurutschen, müssten die Baskets ihre verbleibenden drei Spiele verlieren. Zudem müssten die Teams mit weniger Punkten als die Baskets gegen Erfolgsmannschaften aus den oberen Tabellenrängen schlagen. Baskets-Kapitänin Nelli Dietrich: „Wir sollten aus den verbleibenden drei Spielen noch möglichst ein Spiel gewinnen, dann sollten wir keine Probleme bekommen.“

Dietrich: "Wir haben es selbst in der Hand"

Auf das Glück oder Pech anderer Mannschaften in der Liga wollen die Basketballerinnen aus Langen und Hofheim nicht setzen. Dietrich: „Wir haben es selbst in der Hand, die Klasse zu halten und wollen das aus eigener Kraft schaffen.“ Doch auf die Mannschaft um Trainer Steffen Brockmann wartet noch ein hartes Stück Arbeit, denn der BC Marburg steht derzeit noch knapp auf einem der heiß umkämpften Playoff-Plätze, den sie nicht aus der Hand geben wollen.

Baskets körperlich im Nachteil

Zudem mussten sich die Baskets gegen die Marburgerinnen knapp mit 58:60 geschlagen geben. Und auch im personell gebeutelten Kader der Langener und Hofheimer Korbjägerinnen hat sich nichts geändert – ohne die Verletzten Svenja Greunke  und Jennie Rintala  sind die Baskets gegen Marburg vor allem körperlich im Nachteil. „Marburg ist uns von der Körpergröße her überlegen, das wollen wir durch schnelles Spiel wett machen. Wir müssen clever spielen und von Beginn an Druck aufbauen, damit die Marburgerinnen erst gar nicht in Fahrt kommen“, so Dietrich.

Danach wartet Wasserburg

Nach der Auswärtspartie gegen Marburg wartet auf die Baskets als nächstes der deutsche Meister aus Wasserburg. Im Hinspiel konnte die Mannschaft aus Bayern gegen die Baskets die 100-Punkte-Marke knacken. Doch Dietrich und ihr Team geben sich kämpferisch: „Wir wollen Wasserburg auf dem Feld ärgern und auf keinen Fall so viele Punkte wie beim letzten Mal zulassen.“

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