Neuer Innenverteidiger muss her

Der FSV Frankfurt ist gut gerüstet für die neue Regionalliga-Saison

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FSV-Präsident Michael Görner: "Ich denke, unser Ziel muss ein einstelliger Tabellenplatz sein.“

Noch eine Woche bis zum Saisonstart der Regionalliga Südwest. Der FSV Frankfurt hat sich gut verstärkt und intensiv vorbereitet. Man ist gerüstet für das Auftaktspiel am Sonntag, 29. Juli, um 14 Uhr beim letztjährigen Meister 1. FC Saarbrücken.

Frankfurt – Nach dem 14. Platz in der vergangenen Saison und vor allem einer guten zweiten Saisonhälfte kann es diesmal ruhig ein bisschen mehr sein. Präsident Michael Görner ist optimistisch: „Wir haben uns vor allem in der Offensive gut verstärkt. Wir haben viel an Geschwindigkeit dazu gewonnen. Ich denke, unser Ziel muss ein einstelliger Tabellenplatz sein.“

FSV Frankfurt: Ziel einstelliger Tabellenplatz

Elf Spieler haben den Verein verlassen. Dabei aber nur vier Stammspieler: Nestor Djengoue, Mateao Andacic, Nico Seegert und Leon Bell Bell. Vor allem der Abgang von Abwehrchef Djengoue schmerzt. Allerdings hat der Kameruner noch keinen neuen Verein gefunden. Vielleicht findet er ja sogar den Weg zurück zum FSV. Sportchef Tommy Brendel: „Ich stehe in Kontakt zu ihm. Er will eben irgendwo mehr verdienen, als wir zahlen können. Aber, wenn er nichts findet, wer weiß, was passiert.“ Fünf Neuzugänge sind bisher da, fast alle für die Offensive. Nur Kamil Tyminski, der aus der eigenen Jugend kommt, ist Abwehrspieler. Für die Offensive wurden Marco Koch, Ilias Soultani, Steffen Straub und Alex Aschauer geholt. Der österreichische Stürmer fällt wegen eines Knochenödems im Fuß noch bis Anfang August aus. Brendel ist optimistisch: „Wir haben in der Offensive jetzt genug Alternativen und werden es verkraften, wenn er in der Anfangsphase noch fehlt.“

FSV Frankfurt: Innenverteidiger muss her

Priorität hat aber derzeit die Verpflichtung eines Innenverteidigers. Brendel: „Wir hatten jetzt einen im Probetraining und ich denke in den nächsten Tagen kann schon eine Entscheidung fallen.“ Der Sportchef will sich aus dem Abstiegskampf raushalten: „Es gibt drei, vier Mannschaften, die aufsteigen wollen. Dahinter ist es ein sehr breites Feld. Ich hoffe, wir schaffen es unter die ersten Zehn.“

Manfred Schäfer

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