„Radsport ist aber auch Leiden und Kampf“

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Tagesschau-Sprecher Marc Bator

Region Rhein-Main – Tagesschau-Sprecher Marc Bator wird beim von Bernd Moos-Achenbach veranstalteten Radklassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ im Jedermannrennen an den Start gehen. Im Interview spricht er über den Radsport.

Seit wann betreiben Sie Radsport?

Mit großen Unterbrechungen – bedingt durch Kinder und Beruf – seit 20 Jahren. Aktiv und mit großer Leidenschaft wieder seit eineinhalb Jahren. 2011 habe ich 7500 Trainingskilometer geschafft und das neben Job und Familienleben. Es war eine wunderbare erste Saison nach langer Pause mit zwei Wettkämpfen, einem Marathon und einer Radtouristikfahrt. Seit 2012 fahre ich auch für einen Verein und bin der RG Hamburg beigetreten.

Warum betreiben Sie Radsport?

Radsport heißt, das Glück auf zwei Rädern zu erfahren. Radsport ist Leidenschaft. Radsport ist aber auch Leiden und Kampf. Radsport offenbart die Wahrheit. Auf dem Rennrad kann sich niemand verstellen. Diese Disziplin offenbart den Charakter jedes Fahrers. Im Sattel zu sitzen und sich sein Leben zu erfahren, bedeutet mir sehr viel.

Wie viele Wettbewerbe bestreiten Sie pro Jahr in etwa?

Mal schauen, was der Terminkalender hergibt. Die Familie darf schließlich auch nicht zu kurz kommen. Angepeilt sind sechs bis acht Wettbewerbe in diesem Jahr. Und dazu vielleicht noch die eine oder andere Radtouristikfahrt. Übertreiben will ich es aber auch nicht. Man weiß nie, ob einen nicht doch eine Erkältung oder eine Verletzung zurückwirft. Vergangenes Jahr hatte ich Glück.

Warum fahren Sie am 1. Mai bei „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ mit?

Dieses Rennen ist ein Ereignis, ein Rennen mit großer Tradition, von dem ich schon als kleiner Junge in der Zeitung gelesen habe. Ich freue mich darauf. Ein Freund hat mich vor giftigen Anstiegen im Taunus gewarnt. Die will ich erleben und möglicherweise grandios scheitern.

Welche Strecke haben Sie ausgewählt?

Die große Runde über circa 100 Kilometer.

Und, was glauben Sie, erwartet Sie in Frankfurt und dem Taunus?

Ich bin sicher, es wird ein wunderschöner Tag voller Leidenschaft für den Radsport. Ich weiß, dass es rund um Frankfurt eine große Fangemeinde gibt. Ich bin gespannt, freue mich auf Erlebnisse und Gespräche. Und natürlich auf ein Bier hinterher.

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