EXTRA TIPP verlost Karten fürs erste Play-Off-Heimspiel

4:0: Frankfurter Löwen erteilen Bad Nauheim eine Lehrstunde

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Da geht er rein! Frankfurts Patrick Schmid (hinten) schiebt den Puck zum entscheidenden 4:0 ein. Zuvor hatte er bereits für das 2:0 gesorgt. Bad Nauheims Torwart Thomas Ower hat nur noch das Nachsehen.

Frankfurt – „Nur 48 Stunden“ lautet der Titel eines bekannten Action-Thrillers. Ebenso nur 48 Stunden Zeit haben die Löwen Frankfurt und die Roten Teufel aus Bad Nauheim zwischen zwei emotionsgeladenen Derbys, um ihre Kräfte neu zu bündeln. Von Uwe Lange

Das Spiel des Zweiten aus Frankfurt gegen den Ersten aus der Kurstadt am vergangenen Freitag lockte fast 6600 Besucher in die Eissporthalle am Ratsweg, die beim großen Hessen-Derby mit fiebern wollten. Da beide Teams bereits für die Playoffs mit den Süd-Clubs qualifiziert waren, erhofften sich die Zuschauer attraktives Eishockey auf höchstem Niveau, während die Akteure unten auf dem gefrorenen Nass um den Spitzenplatz kämpften, der auch gleichbedeutend mit dem lukrativen Heimrecht in den beiden folgenden Endrunden ist.

Löwen müssen auf Top-Stürmer Liesegang verzichten

In einem Derby darfs auch mal zur Sache gehen: Frankfurts Tom Fiedler (hinten) wird von Marius Pöpel geblockt.

Beim 4:0 (2:0/2:0/0:0) nach 60 spannenden Minuten kamen alle Anwesenden auf ihre Kosten, wurde ihnen doch von der ersten Sekunde dynamisches und kurzweiliges Eishockey geboten, dass phasenweise schon Zweitliga-Niveau aufwies. Für die Löwen trafen Patrick Schmid (2) - der noch unter der Woche seinen Vertrag in der Mainmetropole ebenso wie Verteidiger Pascal Schoofs um ein weiteres Jahr verlängert hatte sowie Brano Pohanka und Tom Fiedler versetzten die stimmungsvollen Fans in ein Meer der Glückseligkeit.
Löwen-Coach Martin Jiranek hatte auf seinen verletzten Top-Stürmer Nils Liesegang verzichten müssen und auch noch kurzfristig eine Absage seiner Verteidiger Florian Kirschbauer und Felix Stokowski erhalten. Dafür nahm in der Defensive nach langer Verletzungspause Steven Bär wieder den Platz an der Seite seines Kapitäns Peter Baumgartner ein. Im Tor schenkte Jiranek Torhüter Danijel Kovacic erneut das Vertrauen, nachdem der in der Vorwoche beim Auswärtserfolg in Halle einer der Matchwinner war. Der dankte ihm dies mit einigen spektakulären Paraden und einem Zu-Null-Spiel.

Vermutlich beste Saisonleistung

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Die Zuschauer sahen ein temporeiches Match mit dominierenden Löwen in der stetigen Vorwärtsbewegung, aber auch immer mit einem Blick „in den Rückspiegel“, wie der Frankfurter Trainer es von seinen Mannen eingefordert hatte. Der neue Tabellenführer vom Main überzeugte in seinem wohl besten Saisonspiel durch mannschaftliche Geschlossenheit, wo jeder der Akteure dem Anderen helfend zur Seite stand.
Der körperbetonte Einsatz aller Akteure gab schon einen munteren Vorgeschmack auf die kommende Woche startenden Playoffs gegen Clubs wie Selb oder Klostersee, so dass der ausgezeichnete DEL-Schiedsrichter Aumüller zwar alle Hände voll zu tun bekam, jederzeit die Begegnung aber auch sicher im Griff hatte. Nach seinem Abpfiff strahlten nur noch die Löwen-Fans und feierten ihr Team noch lange und ausgiebig in bester Partylaune, dass aber gleich wieder am heutigen Sonntag zur direkten Revanche nach Bad Nauheim muss (Beginn 18.30 Uhr) und auf ein Happ-End hoffen darf.

Tickets fürs Play-Off-Heimspiel gewinnen

Eishockey-Fans aufgepasst: Holen die Löwen aus den Derbys vier Punkte, bestreiten sie ihr nächstes Heimspiel am Freitag, 15. März um 19.30 Uhr. Werden es weniger, dann spielen sie erst am Sonntag, 17. März, um 18.30 Uhr in der heimischen Eissporthalle. Der EXTRA TIPP verlost fürs erste Play-Off-Heimspiel fünfmal zwei Tickets. Einfach bis Mittwoch, 13. März, zwölf Uhr Fan unserer Facebook-Seite www.facebook.com/rheinmainextratipp werden und „Gefällt mir“ beim Link zu diesem Artikel klicken.

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