Mit der Peitsche zum Titel

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Bei der Saisonauftaktfeier ließ es Stadionsprecher Rüdiger Storch und Stargast Antonia aus Tirol schon mal ordentlich krachen.

Frankfurt – Voller Vorfreude und sehr zuversichtlich blicken die Fans der Frankfurter Löwen auf den Punktspielstart in der Oberliga. Am kommenden Freitag, 28. September, geht’s um 19. 30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Neuwieder Bären los. Am Sonntag, 30. Von Uwe Lange

Bei der Saisonauftaktfeier ließ es Stadionsprecher Rüdiger Storch und Stargast Antonia aus Tirol schon mal ordentlich krachen.

September, reisen die Löwen dann zum Hessenderby nach Bad Nauheim, wo die Roten Teufel warten.

Genau 205 Tage mussten sie warten, um ihr Team in einem Pflichtspiel wieder auf heimischen Eis zu sehen, daran änderten auch die acht Vorbereitungsspiele nichts. Die Seuchen-Saison 2011/2012 ist am Main komplett abgehakt, die Löwen-Verantwortlichen nutzten die Zeit, um einen neuen, spielstarken Kader zu bauen, der mehr als nur ein gewichtiges Wörtchen um die ersten Plätze mitreden kann. Der Wechsel vom zu leisen Löwen-Flüsterer Clayton Beddoes zum peitschenschwingenden zweifachen Dortmunder „Trainer-des-Jahres“ Frank Gentges dokumentiert den Sinneswandel der Frankfurter.

Der gibt auch gleich die Parole aus: „Zwölf Teams treten in der Oberliga an, Zweiter bis Zwölfter wollen die Löwen nicht werden!“ Gentges weiß aber auch „dass die größte Gefahr in unserer Kabine lauert – die Selbstzufriedenheit!“

Nur fünf der alten Spieler durften ihren Stammplatz behalten

19 neue Akteure verpflichtete Sportchef Michael Bresagk, nur fünf der alten Spieler durften ihren Stammplatz behalten, darunter die Publikumslieblinge Torhüter Boris Ackers und Stürmer Sven Breiter. „Wir wollen oben mitspielen und vor allem endlich die Derbys gewinnen,“ ergänzt der Manager die Ziele der Löwen.

Vom Meister aus Dortmund folgten gleich sechs Elche ihrem Trainer in die Mainmetropole, um dort die Trophäe zu verteidigen. Der prominenteste Neuzugang kam jedoch aus Hannover und wird das junge Team als Kapitän führen: Peter Baumgartner, seines Zeichens Deutscher Meister 2010 mit den Hannover Scorpions unter dem ehemaligen Trainer der deutschen Nationalmannschaft Hans Zach, sieht keinen Karriereknick mit der Unterschrift in der Oberliga bei den Hessen.

Aber auch andere Akteure der Frankfurter weisen absolutes Zweitliga-Niveau auf: Norman Martens und Danny Albrecht spielten in vergangenen Spielzeiten höherklassig. Letzterer fällt jedoch zirka drei Monate verletzungsbedingt aus, genauso wie der Kanadier Lance Monych, der sechs Wochen nicht mitspielen kann.

Infos und Tickets unter www.loewen-frankfurt.de.

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