Der nächste schwere Brocken

Die Offenbacher Kickers reisen zur Eintracht nach Trier

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So wie beim Tor zum 1:1 Ausgleich gegen die U23 aus Hoffenheim durch Stefano Maier (von links mit Alexandros Theodosiadis) wollen die Kickers morgen in Trier jubeln.

Offenbach - Die Kickers stehen nach der Pleite in Elversberg in der Pflicht. Am morgigen Montag spielen sie bei der Eintracht in Trier und wollen diese mit einem Sieg auf Abstand halten. Von Peppi Schmitt

Und schon steht das nächste Spitzenspiel für die Offenbacher Kickers auf dem Programm. Nach der Niederlage in Elversberg und dem Sieg in Waldhof, müssen die Offenbacher nun am Montag bei Eintracht Trier antreten. Die Trierer haben sich in den vergangenen Wochen an die Spitze herangeschlichen, zuletzt bei Hessen Kassel mit 2:0 gewonnen, und liegen nur einen Zähler hinter dem OFC. Die Kickers ärgern sich noch über die beiden verlorenen Punkte im eigenen Stadion gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim (1:1). So ganz unglücklich brauchen sie aber nicht zu sein, schließlich hätte es auch eine Niederlage setzen können. Torwart Daniel Endres hatte dem Team mit einer fantastischen Parade bei einem Elfmeter gegen Amiri den einen Punkt gerettet.

Wieder ein Flutlichtspiel

Der Sprung auf Platz eins der Tabelle war mit dem Unentschieden freilich verpasst worden, nun finden sich die Offenbacher auf Rang vier wieder. So eng liegt in dieser Saison in der Regionalliga Südwest die Spitzengruppe zusammen. Den nicht genutzten Chancen lange nachtrauern wollte niemand. „Wir nehmen viel Positives mit aus dem Spiel gegen Hoffenheim“, sagte Trainer Rico Schmitt, „der unbändige Wille hat mich überzeugt.“ Nun also nach Trier. Dort erwartet der Kickers-Trainer „eine ganz schwere Aufgabe“. Bange sein muss den Offenbachern nicht, gerade das letzte Auswärtsspiel in Waldhof hat deutlich gemacht, welches Potential in der Mannschaft steckt. Die Partie in Trier ist für beide etwas ganz Besonders, wird sie doch bundesweit live in „Sport 1“ übertragen, Anpfiff ist deshalb am Montag um 20.15 Uhr. Ein Flutlichtspiel also, noch ein gutes Omen für den OFC, der in der Vergangenheit schon mehr als einmal bei Abendbegegnungen überzeugen konnte. Personell plagen den Trainer kaum Probleme.

Klaus Gjasula kehrt zurück

Wichtig: Klaus Gjasula kann nach überstandener Gelb-Rot-Sperre wieder zurückkehren und wird die Deckung stabilisieren. Das ist auch bitter nötig, denn ein Blick auf die Tabelle zeigt, wo die Offenbacher der Schuh drückt. Mit vierzehn Gegentreffern haben sie mit weitem Abstand die meisten Gegentore der Spitzenvereine bekommen. Im Gegenzug hat der OFC die meisten Treffer der Liga erzielt. Weitere personelle Veränderungen wird es wohl kaum geben, zu homogen ist die Truppe in den vergangenen Wochen aufgetreten.

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