Gegen Jülich soll Knoten platzen

TTC Ober-Erlenbach: Aus dem Formtief kämpfen

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Ist heiß auf die morgige Partie gegen Jülich: Dominik Scheja vom TTC Ober-Erlenbach.

Bad Homburg – Mit dem Blick auf die Tabelle der zweiten Tischtennis-Bundesliga könnte man von einer Pflichtaufgabe für die Mannschaft des TTC Ober-Erlenbach in Jülich reden. Der Tabellenzweite schlägt am morgigen Sonntag um 14 Uhr beim Tabellen-Vorletzten auf. Doch zuletzt lief es für die Bad Homburger nicht optimal.

Mit nur einem Zähler aus den vergangenen drei Begegnungen steht der TTC einer Mannschaft im Aufschwung entgegen. Nachdem der TTC indeland Jülich nur einen einzigen Sieg in der Vorrunde verbuchen konnte, wurden in den vergangenen drei Spielen fünf der möglichen sechs Punkte eingefahren. Formtief gegen Formhoch könnte es somit heißen.

Schlossen die Jülicher vergangene Saison noch mit 26:10 Punkten die Spielzeit auf Rang zwei der Tabelle ab, sieht man sich immer noch in Gefahr, das Schlusslicht der Tabelle zu werden (9:17 Punkte, 1. FC Köln 5:19 Punkte). Demgegenüber steht der Antrag auf die Aufnahme in die 1. Tischtennis Bundesliga. Der TTC Jülich will es nach acht Jahren Abstinenz noch einmal wissen: Am kommenden Samstag wird der Vorsitzende Mike Küven den entsprechenden Antrag an die TTBL einreichen. Die vollzogene Aufstockung auf zwölf Mannschaften bei vermutlich gleichzeitig wenig Interesse bei den anderen Zweitligisten spricht dafür, dass der Plan Erfolg haben kann.

Nach der herben Niederlage gegen Fortuna Passau reist der TTC Ober-Erlenbach dennoch voller Motivation nach Jülich. Hier soll der Knoten gelöst werden, der in 2018 bisher die Mannschaft hat nicht richtig in Schwung kommen lassen.

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Im Hinspiel beim 6:3-Erfolg gaben Valuch/Scheja ihr Doppel und Scheja und Andersson jeweils ein Einzel ab. Insbesondere Nandor Ecseki konnte mit zwei Einzelsiegen beim Hinspielerfolg überzeugen. Ober-Erlenbach wird wiederum ohne Sanil Shetty nach Jülich reisen und auf das bewerte Quartett um Teamkapitän Dominik Scheja setzen. „Es wird wieder ein sehr schweres Spiel für uns. Jülich hat eine gute Mannschaft und wir konnten uns zuletzt nicht in der Form präsentieren, die wir in der Hinrunde gezeigt haben. Trotzdem haben wir diese Saison schon öfters unseren Kampfgeist unter beweis gestellt und das ist, was eine gute Mannschaft ausmacht. Wir werden uns aus diesem Formtief zurückkämpfen und an unsere vorige Leistung anknüpfen. Wir sind heiß darauf, in Jülich zu punkten“, erklärt Dominik Scheja die Situation vor der Partie. (red)

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