Skyliners treten am Sonntag beim Topfavoriten in München an

Nur nicht einschüchtern lassen von den Bayern

Trotz zwei Siegen in Folge reisen die Fraport Skyliners als krasser Außenseiter zur Partie am Sonntag bei Bayern München.

Frankfurt – Die Einschätzung von Skyliners-Coach Gordon Herbert ist eindeutig. Bei den Siegen gegen Bremerhaven (88:72) und Würzburg (89:78) hätten seinem Team 20 bis 25 starke Spielminuten gereicht, um als Sieger vom Platz zu gehen. „Gegen München müssen wir 40 Minuten konzentriert agieren, um eine Chance zu haben“, so der Trainer, für den die Bayern der Topfavorit sind.

Kein Wunder: Mit vier Siegen aus vier Spielen steht das Münchener Team auf dem ersten Rang der noch jungen Basketballsaison und konnte bislang die Erwartungen recht gut erfüllen. Denn neben den hohen Siegen in Ludwigsburg (95:71) und gegen Bayreuth (103:70) stehen weitere Siege in Bonn (87:82) und gegen Bamberg (84:74) auf dem Punktekonto der Süddeutschen. Vor allem in der Offensive läuft es bisher gut für die Pesic-Truppe, die mit durchschnittlich rund 92 Punkten pro Spiel den besten Angriff der Liga stellen.

Den Kopf in den Sand stecken werden die Frankfurter am Sonntag in München aber nicht. Immerhin haben sie nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Bayreuth (67:74) und Oldenburg (63:72) mittlerweile ein ausgeglichenes Punktekonto und stehen damit zu Beginn der Saison so gut da wie schon lange nicht mehr. Das liegt auch an Flügelspieler Danilo Barthel, dem Coach Herbert als derzeit konstantesten Spieler bei den Skyliners bezeichnet. Auch deshalb macht sich der 2,07-Meter-Mann berechtigte Hoffnungen, bald im deutschen A-Nationalkader zu stehen.

Den kommenden Gegner Bayern sieht Barthel entspannt entgegen: „München hat viele große Namen im Team, viele Nationalspieler und einige Euroleague-erfahrene Akteure. Man darf sich davon aber nicht einschüchtern lassen und muss in dieses Spiel gehen wie in jedes andere.“

Denn auch die Frankfurter haben in dieser Spielzeit beherzten Offensivbasketball gezeigt und kommen im Schnitt auf rund 77 Punkte. Andy Rautins ist mit im Schnitt 21 Punkten der Topscorer bei den Skyliners.

Außerdem hat die Mannschaft die verletzungsbedingten Ausfälle von Quantez Robertson (Wadenbeinbruch) und Marius Nolte (Kreuzbandriss) über Teamplay und Einsatz gut kompensiert. Neben Rautins hat auch Aufbauspieler Dawan Robinson mit 16,7 Punkte pro Spiel eine gute Wurfausbeute vorzuweisen. Neben den beiden Frankfurter Topscorern sind Jacob Burtschi – im Schnitt acht Punkte, 5,5 Rebounds und 63 Prozent Dreier-Trefferquote – und eben Danilo Barthel (zwölf Punkte) tragende Säulen im Team.

Das nächste Heimspiel in der Fraport-Arena bestreiten die Frankfurt Skyliners am kommenden Samstag, 26. Oktober, um 18.30 Uhr gegen Ludwigsburg. Tickets gibt es unter S (069) 92887619 oder im Internet auf der Seite www.fraport- skyliners.de nkö

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