Vor dem Spiel gegen Heli Donau Ries

Rhein-Main-Baskets: Nadine Ripper will in die Play-Offs

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Nadine Ripper will mit den Rhein-Main-Baskets wieder in die Play-Offs

Langen – Schon von Kindesbeinen an spielt Nadine Ripper für den Verein der Langener Basketballer. Mit Schweiß, Kraft und Kampfgeist steht sie seit Jahren mit ihren Mitspielerinnen auf dem Feld und kämpft um jeden Ball. Von Fabienne Seibel

Auch in dieser Saison will sie mit den Rhein-Main-Baskets an die bisherigen Erfolge anknüpfen.

„Wenn ich auf dem Spielfeld stehe, bin ich immer voll da und gebe alles, selbst wenn die letzte Minute läuft und das Spiel entschieden ist.“ Der Kampfgeist der 24-jährigen Langenerin sowie das Versenken von Drei-Punkte-Würfen gehören zu ihren großen Stärken. Besonders in der Defense arbeitet Nadine Ripper sehr hart und ist stets darauf bedacht, ihre Gegnerinnen von weiteren Spielzügen abzuhalten.

Hat Gefallen am Teamsport

Mit elf Jahren hielt die gelernte Kauffrau für Bürokommunikation zum ersten Mal einen Basketball in den Händen. Schnell bemerkte sie, dass sie an dem Teamsport und der Gruppendynamik großen Gefallen findet: „Ich habe vorher Leichtathletik gemacht. Das hat mir aber nicht so großen Spaß gebracht, weil man immer für sich allein kämpfen muss. Beim Basketball hat mir auf Anhieb gefallen, dass man als Team kämpft und sich gegenseitig pushen kann.“

Seitdem hat sie jedes ihrer Spiele für ihren Heimatverein Langen gemacht, denn ein anderer Verein käme für Ripper nicht in Frage: „Ich kenne viele der Spielerinnen, mit denen ich heute gemeinsam bei den Rhein-Main-Baskets spiele, schon von klein auf. Dadurch entsteht viel Vertrauen und ich könnte nicht darauf verzichten, mit meinen Mädels zusammen zu spielen. Weil wir seit Jahren gemeinsam auf dem Feld stehen und soviel Zeit miteinander verbringen, ist die Mannschaft wie eine zweite Familie für mich.“

Zusammenhalt und Freunde wichtig

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Dieser gute Zusammenhalt sowie das schnelle Spiel der jungen Mannschaft sind der 24-Jährigen zufolge die Stärken der Rhein-Main-Baskets. Beides wollen die Langener Basketballerinnen nutzen, um auch in diesem Jahr die Play-Offs zu erreichen. Dafür muss das Team am Ende der Saison in der Tabelle unter den ersten Acht sein. Derzeit steht das Team auf dem neunten Rang, doch Ripper gibt sich zuversichtlich: „Ich bin mir sicher, dass wir das auf jeden Fall schaffen. Wir müssen einfach ständig nach oben gucken und kämpfen.“

Durch den Erfolg der Rhein-Main-Baskets in den vergangenen Jahren und den Aufstieg in die erste Bundesliga ist das Interesse am Frauenbasketball zumindest im Rhein-Main-Gebiet merklich gestiegen. Bei den Heimspielen der Langenerinnen sind die Tribünen regelmäßig gut gefüllt und auch die Clique um Nadine Ripper feuert das Team an. Ripper: „Wenn meine Freunde auf der Tribüne sitzen, machen sie immer richtig Krach. Sie fahren auch oft mit auf Auswärtsspiele. Das ist für mich total wichtig und stärkt mir den Rücken.“
Am morgigen Sonntag, 10. Februar, um 15.30 Uhr, benötigen die Rhein-Main-Baskets auch wieder Unterstützung von ihren Fans. Beim Heimspiel in Hofheim geht es gegen das Team der Heli Donau Ries um einen Sieg. „Wir haben noch eine Rechnung offen, weil wir das Hinspiel verloren haben. Das wird diesmal nicht passieren“, sagt Ripper und ihr Kampfgeist ist geweckt.

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