Europe-Cup-Rückspiel am Donnerstag

Nach Schlappe in Israel: Skyliners Frankfurt gegen Tübingen

Frankfurt - Nach der Enttäuschung im Europe Cup in Israel müssen die Skyliners schon Samstag wieder in der Beko BBL die nächste Hürde nehmen. Die Frankfurter Korbjäger fahren zu den Tigers nach Tübingen.

Das haben sich die Skyliners anders vorgestellt. Mit einem Sieg in Israel hätten die Frankfurter Basketball bereits in dieser Woche den Einzug ins Halbfinal des europäischen Wettbewerbs FIBA Europe Cup klarmachen können. Doch die Israelis machten den Frankfurtern einen Strich durch die Rechnung, in dem sie das zweite Spiel der Best-of-Three-Serie in Verlängerung für sich entscheiden konnten (88:84). Somit kommt es nächste Woche Donnerstag um 20 Uhr zum entscheidenden Spiel um den Halbfinaleinzug – dann wieder auf heimischem Parkett der Fraport Arena.

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Vorher stehen allerdings noch die zwei Beko BBL-Spiele in Tübingen, Sprungball heute um 20.30, und zu Hause gegen Göttingen (Ostermontag, 17 Uhr, Fraport Arena) auf dem Programm. 98:56 – mit dem höchsten Sieg der Vereinsgeschichte überraschten die Tigers Tübingen am ersten Spieltag gegen die BG Göttingen. Seitdem ist die Saison jedoch von Höhen und Tiefen geprägt. Sechs weitere Siege konnte man bis heute in der Liga feiern. Um das Ziel Klassenerhalt erreichen zu können, wird man wohl noch den ein oder anderen mehr brauchen. Kurz vor Weihnachten informierte der damalige Chef-Coach Igor Perovic den Verein, dass er von seinem Amt zurücktritt; die Bilanz der Tigers lautete damals 4-10. Auf ihn folgte Tyron McCoy, der die Mannschaft seither zu drei Erfolgserlebnissen führen konnte. Für Aufsehen sorgten die Baden-Württemberger im November 2015 mit der Verpflichtung des ehemaligen Bonner und Bamberger Spielmachers Jared Jordan. Der 31-Jährige zeigte gleich in seinen ersten drei Partien, dass er das Passen in seiner rund anderthalbjährigen Abstinenz aus der Liga nicht verlernt hat. Zwei dieser drei Spiele konnte Tübingen gewinnen, eines verlor man mit einer Differenz von zwei Zählern.

Tübingen trifft auf die zweitbeste Verteidigung der Liga

Die Scoring-Last tragen im System von Tyron McCoy vor allem die Flügelspieler: William Buford (14,4 Punkte pro Spiel), Garlon Green (13,8) und Vladimir Mihailovic (12,8, dazu 40,7 Prozent Dreierquote) können an guten Tagen auch mal die Lichter ausschießen. Zu erwähnen ist auch das junge deutsche Big-Man-Duo der Tigers, bestehend aus dem 19-jährigen Mahir Agva und dem 22-jährigen Bogdan Radosavljevic. Als Gegenstück stehen Chef-Coach McCoy sein 39-jähriger spielender Co-Trainer Aleksandar Nadjfeji sowie Toarlyn Fitzpatrick zur Verfügung. Die Stärken der Mannschaft liegen in der Offensive: Die Ausbeute von 79,65 Zählern pro Partie ist größer als die der Skyliners. Dafür stellen die Frankfurter die mit Abstand bessere Verteidigung, nämlich, nach Bamberg, sogar die zweitbeste der Liga. red

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Rubriklistenbild: © Jan Hübn er

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