Nach drei Niederlagen in Folge

Skyliners wollen ersten Saisonsieg

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Konstantin Klein (Mitte) erzielte beim vergangenen Spiel der Frankfurter für sein die meisten Treffer.

Frankfurt – Mit drei Niederlagen in Folge ist den Skyliners der Saisonauftakt deutlich misslungen. Um nicht im Tabellenkeller hängen zu bleiben, muss am Sonntag gegen Bonn ein Sieg her. Von Fabienne Seibel 

Ausgerechnet gegen den amtierenden Deutschen Meister Bayern München wäre den Skyliners am Mittwoch fast ihr erster Sieg der Saison geglückt. Die Skyliners hatten das Spiel lange in der Hand, führten zeitweise mit 14 Punkten, doch konnten sie das Niveau nicht über 40 Minuten Spielzeit halten und verloren mit 73:80. In den ersten drei Spielen der Saison wirkten die Basketballer aus Frankfurt teils unkonzentriert, es fehlte an Treffern in entscheidenden Spielphasen und schlechte Pässe sowie eine zu geringe Intensität sorgten dafür, dass die Frankfurter bisher ohne Punkte da stehen.

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Beim Heimspiel am morigen Sonntag gegen die Baskets Bonn (17 Uhr) besteht die nächste Gelegenheit, es besser zu machen. Mit aggressiver Verteidigung und gutem Teambasketball soll nun der erste Sieg der Saison her. Frankfurts Trainer Gordon Herbert: „Unser Einsatz gegen München war gut, wir haben zum größten Teil sehr gut als Team gespielt und haben die ganze Zeit gekämpft, um wieder ran zu kommen. Mit den jungen Spielern muss man einfach Geduld haben, sich Zeit nehmen und aus den Fehlern lernen.“ Nach dem Spiel gegen München am Mittwoch blieb den Frankfurtern zwar nicht viel Zeit, neue Kraft zu tanken, doch auch die Bonner hatten nicht viel Gelegenheit, sich vor dem Auswärtsspiel gegen die Frankfurter zu erholen. Sie empfingen am Freitag zu Hause die Mannschaft von Alba Berlin.

Zuversicht trotz Pleiten

Obwohl den Baskets also in dieser Woche auch schon ein Spiel in den Knochen steckt, müssen die Skyliners ein Auge auf die Leistungsträger Ryan Brooks, Eugene Lawrence und Benas Veikalas haben. Auch auf den großen Positionen haben sich die Bonner mit Spielern wie Angelo Caloiaro und Tadas Klimavicius verstärkt. Währenddessen müssen die Frankfurter Korbjäger wohl auf Energiebündel Quantez Robertson verzichten, denn der Amerikaner hat immer noch mit seiner Hüftprellung aus dem Spiel gegen Hagen zu kämpfen.

Trotz der bisherigen Pleiten gibt sich Herbert zuversichtlich: „Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir jetzt null zu drei dastehen, aber für uns gilt, dass wir auf der ersten Halbzeit gegen München aufbauen müssen. Wir wollen gar nicht mehr zurückblicken, sondern nach vorne schauen.“

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