Zweite Bundesliga startet

Saisonstart: FSV-Trainer Möhlmann stapelt erstmal tief

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Vorlagengeber und Vollstrecker vor dem Tor: Zafer Yelen, hier im Testspiel gegen Felix Schäfer (rechts) vom FC Hösbach, hat einen neuen Vertrag beim FSV bekommen.

Frankfurt – Nur drei Wochen nach dem WM-Sieg unserer Jungs in Brasilien rollt auch in Deutschland wieder der Ball im Profifußball. An diesem Wochenende startet die zweite Bundesliga in die neue Saison. Von Manfred Schäfer 

Für den FSV Frankfurt beginnt seine siebte Zweitliga-Saison in Folge mit einer richtig schweren Aufgabe. Die Bornheimer müssen am Sonntag (13.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim ran. Zum Auftakt ist ein Aufsteiger immer verdammt schwer. Da schwingt noch die Aufstiegseuphorie mit.

Premiereneuphorie bremsen

Das weiß auch FSV-Trainer Benno Möhlmann, der am Freitag seinen 60. Geburtstag gefeiert hat: „Die erwarteten Zuschauerzahlen dort werden gut sein und die Aufstiegseuphorie in Heidenheim wird auch da sein. Diese Premiereneuphorie müssen wir dämpfen.“ Auf eine große Feier verzichtete Möhlmann, ließ seine Jungs ganz normal trainieren. Der Saisonstart ist ihm wichtiger: „Wir starten wieder mit dem Ziel in die Saison, diese Liga zu halten und den FSV weiter zu stabilisieren.“ Allerdings gab’s in der Vorbereitung jede Menge Probleme, sowohl mit der Zusammenstellung des Kaders, als auch mit dem kurzfristigen Abgang von Abwehrspieler Tim Heubach und natürlich mit vielen Verletzten. Zwar hat sich die Verletzungssituation etwas gebessert, aber einige Spieler, die jetzt wieder mittrainieren können, haben fast während der ganzen Vorbereitung gefehlt, so wie Odise Roshi  und Denis Epstein.

Joan Oumari fällt weiterhin aus

In der Abwehr fällt auf jeden Fall Joan Oumari  noch mindestens zwei Wochen wegen Wadenproblemen aus. Zum Glück sind Björn Schlicke und Tom Beugelsdijk wieder fit und werden wohl die Innenverteidigung besetzen. Möhlmann denkt, dass Zafer Yelen (bekam jetzt doch noch einen neuen Vertrag) und Sofian Chahed (unterschrieb diese Woche) dabei sind: „Ich gehe davon aus, dass die Spielgenehmigungen für die kürzlich verpflichteten Zafer Yelen und Sofian Chahed noch rechtzeitig eintreffen, so dass ich auch auf diese Spieler zurückgreifen kann.“ Zusätzlich gab’s im Umfeld des Vereins Ärger wegen des neuen Logos dass letzte Woche präsentiert wurde. Viele Mitglieder und Fans machten ihrem Ärger Luft, dass sie bei einer solch wichtigen Entscheidung nicht eingebunden waren. Die Geschäftsführung hat jetzt mit einem offenen Brief reagiert. Danach ist klar, dass über eine endgültige Einführung des neuen Wappens auf der diesjährigen Mitgliederversammlung entschieden wird.

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