FSV Frankfurt braucht gegen den VfB Stuttgart wieder ein Erfolgserlebnis

„Man muss mit dem Druck umgehen können“

Auf seine Tore hofft der FSV: Stürmer Ilias Soultani (links), hier gegen den Pirmasenser Philipp Schuck, ist gegen Stuttgart wohl wieder dabei. Foto: Hübner

Drei Pleiten in Folge: So langsam schrillen bei Regionalligist FSV Frankfurt die Alarmglocken. Am Montag muss bei der U23 des VfB Stuttgart dringend ein Sieg her. Von Manfred Schäfer

Frankfurt – Nach der Last-Minute-Pleite mit dem 1:2 in der Nachspielzeit in Ulm konnte der FSV nicht mehr gewinnen. Einem dummen 2:3 gegen Hoffenheim II, folgte vergangenes Wochenende das 1:2 im Derby bei Hessen Dreieich. Trainer Alex Conrad haderte dort vor allem mit der Chancenverwertung: „Wir hatten sehr viele gute Chancen und hätten gewinnen müssen. Dazu noch der verschossene Elfmeter von Vito Plut.“ An der Chancenverwertung wurde diese Woche eifrig geübt. Conrad: „Wir haben viele Torschussübungen unter Stress eingebaut. Seit Ulm ist da einiges schief gelaufen.“ Bleibt zu hoffen, dass die Angreifer am Montag endlich wieder den Kasten treffen. Hinzu kommt, dass es mit dem relativ kleinen Kader eng wird. In Dreieich saßen nur noch vier Feldspieler auf der Bank. Conrad: „Wir hatten einige Verletzte, Kranke und Gesperrte. Auch Alban Sabah saß angeschlagen auf der Bank.“ Der Kapitän ist jetzt aber wieder fit. Er wird wohl in Stuttgart ebenso wieder auflaufen, wie der beste Torschütze Ilias Soultani (fünf Tore), der sich vorm Dreieich-Spiel krank gemeldet hatte. Muss sich der Trainer schon Gedanken um seinen Job machen? Daran denkt Conrad nicht: „Mit Dingen, die ich nicht beeinflussen kann, beschäftige ich mich nicht. Wir sind letztes Jahr hier angetreten, als der Patient FSV auf der Intensivstation lag. Es ist uns gelungen, ihn in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Das schaffen wir auch in diesem Jahr wieder.“ Er hofft, dass dies durch einen Sieg schnell geht: „Da müssen wir jetzt mal durch. Man muss mit dem Druck umgehen können.“ Bisher ist der Trainer noch kein Thema. Präsident Michael Görner: „Wir denken gar nicht an einen Trainerwechsel.“ Aber so was geht im Fußball halt manchmal sehr schnell.

Hinzu kommt, dass Sportchef Thomas Brendel auch einen Trainerschein hat. Aber vielleicht ist diese Diskussion ja nach einem Sieg in Stuttgart ganz schnell beendet.

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