Nächster Trainerjob, Rode-Wechsel, Weltmeisterschaft

Lothar Matthäus hautnah: Was ihn mit Eintracht Frankfurt verbindet 

Obernburg – Nächster Trainerjob, Rode-Wechsel, Weltmeisterschaft: Im EXTRA TIPP verrät Lothar Matthäus wie er das Fußballgeschäft beobachtet. Von Dirk Beutel 

 Wer hätte es gedacht? Lothar Matthäus  hat sich als Fan von Eintracht Frankfurt bekannt. Zumindest so lange wie Armin Veh, sein alter Freund und ehemaliger Kollege bei Borussia Mönchengladbach, dort auf dem Trainerstuhl sitzt: „Er ist eine Persönlichkeit. Was er in den letzten Spielzeiten in Frankfurt erreicht hat, fordert mir großen Respekt ab.“ Das erklärte Matthäus bei einem Meet and Greet im Wohn-Center Spilger, anlässlich der Eröffnung des ersten Flagship-Stores des Möbel-Importeurs Wolf Möbel. Mit dessen Chef, Markus Wolf, ist der deutsche Rekordnationalspieler befreundet.

Lothar: Rode hat Qualität

Obwohl Matthäus seit zwei Jahren nicht mehr an der Seitenlinie zu sehen ist, ist der 52-Jährige gut informiert. Deshalb kann er auch den Wechsel von Frankfurts Sebastian Rode zu den Bayern einschätzen: „Das ist für Rode mehr als nur der nächste Schritt. Der Spieler hat Qualität bewiesen – eine große Laufbereitschaft, sowie taktisches Verständnis. Ob es gerade auf dieser Position, verbundenen mit der hohen Leistungsdichte beim FCB für regelmäßige Einsatzzeiten reicht, wage ich zu bezweifeln.“

Gute Chancen bei der Weltmeisterschaft

Was Matthäus nicht bezweifelt ist die Rolle der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien: „Die Mannschaft hat ein enormes Potenzial. Die Leistungsträger sind auf dem Zenit ihres Könnens, deshalb gehört Deutschland zum Kreis der Favoriten.“ Wenn es um den deutschen Meister geht, bleiben für Matthäus keine Fragen offen. Seine Bayerns werden´s – mit Abstand. Die Frage ist nur, wer die internationalen Plätze dahinter belegen wird. „Das machen Schalke, Leverkusen, Dortmund und Wolfsburg unter sich aus“, sagt Deutschlands einziger Weltfußballer. Apropos Platz: Ob und wann Matthäus wieder auf einem Trainerposten Platz nehmen wird, lässt der gelernte Raumausstatter offen und gibt sich selbstbewusst: „Ich bin mit mir im Reinen und habe sowieso noch nie auf ein Angebot gewartet. Die Angebote kommen von selbst“, sagt Matthäus. Im Moment mache ihm seine Kommentatorenrolle als Fußballexperte beim Bezahlsender SKY ohnehin soviel Spaß, dass er im Augenblick sehr zufrieden sei.

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