Phönix Grefrath ohne Chance

Eishockey-Löwen siegen mit 18:0 

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Youngster Frederik Gradl (links) glänzte gegen Grefrath.

Frankfurt - Mit 18:0 haben die Eishockey-Cracks der Löwen Frankfurt am Freitagabend gegen Phönix Grefrath gewonnen. Damit bilden die Löwen verlustpunktfrei und ungeschlagen die Spitze der Oberliga-West . Von Uwe Lange

Nur fünf Tage nach dem klaren 10:2-Erfolg der Frankfurter in Grefrath traf man sich am Freitagabend schon wieder zum Rückspiel in der Mainmetropole. Mit dem 18:0 (6:0/7:0/5:0) fiel auch der zweite Vergleich gegen den Phönix mehr als deutlich zugunsten des Spitzenreiters aus. Für den trafen Frederik Gradl (3), Chris Stanley (3), Clarke Breitkreuz (2), Nils Liesegang (2), Lanny Gare, Patrick Schmid, James Jarvis, Norman Martens, Christian Wichert, Tim Ansink, Marc Schaub, und Pascal Schoofs vor gut 3600 Besuchern. Gegen die völlig überforderten Amateure vom Niederrhein fiel besonders der aus dem eigenem Nachwuchs stammende und erst 18-jährige Frederik Gradl auf.

Weißer Bauhelm als Auszeichnung

Der Youngster erzielte in seinem ersten Profijahr gleich drei wunderschöne Tore und lief mit strahlendem Gesicht durch die Katakomben der Eissporthalle. „Fredi“ trug dann auch zur obligatorischen Ehrenrunde voller Stolz einen weißen Bauarbeiter-Helm, den sein Coach Tim Kehler nach jedem Match dem am „härtesten arbeitenden Spieler“ aufs Haupt setzt. Bei den Löwen machten sich die Ausfälle der Stürmer Roland Mayr (Knie), Richard Mueller (muskuläre Probleme) sowie des Verteidigers Stephan Kreuzmann (Gipshand) nur bedingt bemerkbar, da der Phönix keinen wirklichen Maßstab für die siegesgewohnten Hessen darstellte und nur ein Sparringspartner war.

Trainer bedankt sich bei 3600 Zuschauern

Löwen-Dompteur Tim Kehler bedankte sich dann auch nach dem Match bei seinem Team für die konzentrierte Leistung über die komplette Spielzeit und wollte unbedingt ein Lob an die Frankfurter Fans loswerden: „Wir haben die ganze Woche hart gearbeitet, um über 60 Minuten eine gute Leistung unserem tollen Publikum zu bieten, das uns selbst bei solchen doch einseitigen Spielen so lautstark unterstützt.“

Rich Chernomaz hat kein Interesse an Iserlohn

Auch sein Manager Rich Chernomaz zeigte sich gutgelaunt, nachdem er diese Woche im Fokus diverser Medien stand, die ihn gerüchteweise als neuen Coach der Iserlohner Roosters aus der DEL ins Gespräch brachten, die ihren Coach Doug Mason in die Wüste geschickt hatten. Der so Begehrte nahm zu den Gerüchten flapsig Stellung: „Ich habe hier in Frankfurt und in Ungarn als Nationaltrainer zwei tolle Jobs, wann soll ich denn bitteschön noch Nummer drei machen?“

Am Sonntag bei den Bulldogs

Die Aufgabe am heutigen Sonntag bei den Königsborn Bulldogs dürfte für seine Löwen deutlich schwerer werden, zumal dort Ex-Coach Frank Gentges das Zepter schwingt, der seinem alten Team sicherlich Kopfzerbrechen bereiten will. Zum nächsten Heimspiel begrüßen die Frankfurter am kommenden Freitag (19.30 Uhr) die Ice Aliens aus Ratingen am Ratsweg.

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