4. Spiel des DEL2-Finales gegen Ravensburg

Löwen Frankfurt gehen 4:7 unter

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Auch im vierten Finalspiel ging es heiß her zwischen Frankfurt und Ravensburg: Hier kämpfen Pavel Dronia (EV Ravensburg Tower Stars), Brett Breitkreuz (Löwen Frankfurt), Jonas Langmann (Ravensburg) um den Puck.

In den Finalspielen der Zweiten Eishockey-Liga (DEL2) steht es nach dem 7:4-Erfolg Ravensburgs am Mittwochabend nun 3:1 nach vier Partien zwischen den Towerstars und den Löwen Frankfurt.  Von Uwe Lange

Gespannt waren die knapp 4.400 Zuschauer in der ausverkauften CHG-Eisarena am Bodensee, wie die Löwen ihr Waterloo vom Ostermontag verkraftet hatten, als man nach einer klaren 4:0-Führung in einem desolaten Schlussdrittel noch mit 5:6 unterlag, dabei den Siegtreffer der Gäste in letzter Sekunde einstecken musste. Die heimischen Towerstars dagegen mit dem Glücksmoment und der Führung auf ihrer Seite, obwohl man in den drei gespielten Begegnungen lange Zeit das schwächere Team stellte, von den Unzulänglichkeiten der Frankfurter aber jeweils dankend Gebrauch machte. Beide Teams begannen druckvoll und mit aller Energie, ließen bei den vorhandenen Chancen noch die nötige Effizienz vermissen, was besonders bei den Löwen viel zu oft zum Tragen kommt. Effizient dagegen Towerstar-Angreifer Daniel Pfaffengut, der in der 12. Minute mit der Rückhand zum 1:0 erfolgreich war. Die Antwort aus Frankfurt dauerte nicht lange, knapp zwei Minuten nach dem Rückstand fasste sich Löwen-Verteidiger Dalton Yorke ein Herz, traf zum Ausgleich aus der Ferne (14.). Ein vermeintlich weiteres Tor der Hessen wurde nach Videobeweis nicht gegeben (18.), so dass es bis zur ersten Pause beim Remis blieb.

Im zweiten Drittel drehte Ravensburg auf

Der zweite Abschnitt gehörte dem Heimteam, das sich bereits nach nur 35 Sekunden mit der erneuten Führung belohnte. Robin Just war der Nutznießer der Situation, als die Löwen-Abwehr den Puck verpasste. Zwar gab es für Frankfurts Fans den Ausgleich durch Tim Schüles Fernschuss (25.) zu bejubeln, danach spielte nur noch Ravensburg und traf: Vincenz Mayer (28.) mit viel körperlichem Einsatz, Max Kolb (31.) nach einem Konter und David Zucker (38.) mit dem 5:2 in Überzahl und Nachschuss stellten die Weichen vorzeitig auf Sieg. Auch ein Torwartwechsel (31.) bei den Löwen – Bastian Kucis ersetzte den glücklosen Ilya Andryukhov- hatte nicht den gewünschten Erfolg, auch der Nachfolger im Kasten musste ob des schwachen Abwehrverhaltens seiner Vorderleute weitere Prügel einstecken. Sören Sturm nutzte dies (42.) zum 6:2, Lukas Koziol verkürzte in Überzahl (51.), Löwen-Kapitän Adam Mitchell betrieb Ergebniskosmetik mit dem 4:6 (60.), während Vincenz Mayers zweiter Treffer ins nunmehr leere Löwen-Tor den 7:4-Endstand für die siegreichen Puzzlestädter bedeutete.

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