Frankfurter feiern 29. Sieg in Folge

Löwen wieder zu stark für die Füchse

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Füchse-Torhüter Patrick Klein muss sich gegen Frankfurts Patrick Schmid ganz schön strecken.

Unheimlich, unheimlicher, Löwen Frankfurt: So in etwa könnte man die grandiosen Erfolge der Kufencracks vom Main beschreiben, die von Sieg zu Sieg eilen. Nach dem 2:1 am Freitagabend gegen Duisburg sind es inzwischen 29 Siege in Folge. Von Uwe Lange

Mit einem 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) gegen die Füchse Duisburg startete das Team von Trainer Tim Kehler in die zweite Hälfte der West-Endrunde. Vor mehr als 3600 Zuschauern trafen Lanny Gare und James Jarvis für den Spitzenreiter aus der Mainmetropole. Ein hartes Stück Arbeit für die Löwen bis die Punkte unter Dach und Fach waren, denn Duisburg entpuppte sich als der erwartet unbequeme und kampfstarke Gegner. Die Schützlinge des Füchse-Coaches Franz Fritzmeier machten die Laufwege zu, stellten ihre kleinen Fallen auf, um selbst immer wieder temporeiche Nadelstiche und schnelle Konter zu setzen. „Wir haben heute alles richtig gemacht um hier endlich einmal zu gewinnen, aber ein Tor ist gegen die Löwen halt zu wenig“, gab der gebürtige Bayer nach dem Spiel etwas zerknirscht zu Protokoll.

Duisburg der erwartet starke Gegner

Löwen-Trainer Tim Kehler hatte auf seine verletzten Stürmer Chris Stanley und Roland Mayr verzichten müssen, während die Rückkehr des genesenen Publikumslieblings Nils Liesegang stürmisch umjubelt wurde, der mit einer Gehirnerschütterung ausgesetzt hatte. Frankfurts Coach war ob des knappen Erfolges dennoch zufrieden: „Das war heute eine ganz enge Kiste. Hatte es aber auch gegen Duisburg nicht anders erwartet, da die gegen uns immer ihre besten Spiele liefern.“  Am Sonntagabend treten die Löwen bei den Königsborner Bulldogs an.

Verzahnungsrunde beginnt am 14. Februar

Mit bereits neun Punkten Vorsprung auf den Zweiten der Tabelle aus Kassel, machen sich die Verantwortlichen der Löwen langsam ihre Gedanken über die ab dem 14. Februar folgende Verzahnungsrunde mit den besten Teams des Nordens (4), Ostens (2) und Westens (6). Die Fans erwarten dann Treffen in zwei 6er-Gruppen, deren Zusammensetzung schon im Sommer 2013 festgelegt wurde. Die Löwen könnten als Westmeister auf den Ost-Champion aus Leipzig treffen, die nach heutigem Stand ebenso in die Frankfurter Gruppe kämen wie die Nordteams aus Hannover oder Timmendorf, ergänzt durch zwei Westclubs die Duisburg, Hamm, Herne oder Unna heißen könnten.

Chernomaz setzt bei Neuzugängen auf die Team-Chemie

Manager Rich Chernomaz würde sich besonders auf ein Treffen mit den Indianern aus Hannover freuen, deren reiselustige und stets stimmungsfreudige Fans auch einen wirtschaftlichen Erfolg in dieser Runde garantieren. Da nur der Erste der jeweiligen Gruppe in die Aufstiegsrunde kommt, ist Chernomaz noch auf der Suche nach Ergänzungen für seinen Kader, um bei Verletzungen oder Erkrankungen nicht in ein tiefes Loch zu fallen und das Ziel „Aufstieg“ zu gefährden. Für jeden Mannschaftsteil plant der Sportdirektor einen Neuzugang, wobei er nur noch bis zum 31. Januar Zeit hat, da danach das Transfer-Fenster für diese Spielzeit geschlossen wird. „Bloß nichts dem Zufall überlassen“, sagt der Kanadier zu seiner Strategie, „aber auch nur Jungs holen, die unsere tolle Team-Chemie nicht stören, die gewillt sind, erst einmal ins zweite Glied zu rücken, um uns dann im Fall der Fälle zu helfen.

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