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Lilien müssen gegen Dresden noch eine Schippe drauf packen

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Von: Jens Dörr

Nachdem er in Heidenheim für neuen Schwung gesorgt hat, könnte Yannik Stark (rechts) gegen Dresden diesmal von Beginn an auflaufen.
Nachdem er in Heidenheim für neuen Schwung gesorgt hat, könnte Yannik Stark (rechts) gegen Dresden diesmal von Beginn an auflaufen. © Hübner

Darmstadt – Nach dem – besonders in Hälfte zwei – schwachen Auftritt am Mittwochabend in Heidenheim, wo der SV Darmstadt 98 glücklich ein 2:2 entführte, empfangen die Lilien am heutigen Sonntag (13.30 Uhr) Dynamo Dresden. Von Jens Dörr

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Trainer Torsten Frings muss dabei die Startelf verändern. Bei den Sachsen will ein Dieburger Tore der Darmstädter verhindern. Denn Dynamo kommt mit dem 22-jährigen Marvin Schwäbe, der in Dieburg geboren und aufgewachsen ist und auch mal Torwart-Kandidat bei den Lilien war, ans Böllenfalltor. „30, 40 Kartenwünsche“ habe er aus Familie und Bekanntenkreis bereits erhalten, sagt Schwäbe vor seinem „Heimspiel“ mit der Gastmannschaft. Der Keeper, der im Sommer (ohne Finalrunden-Einsatz) Europameister mit Deutschlands U21 wurde, ist von der TSG Hoffenheim nach Dresden ausgeliehen. 

Dort ist er Stammkraft und wurde von den Dynamo-Fans nach der vergangenen Spielzeit zum „Spieler der Saison“ gewählt. Beim SV 98 sind sie auf das Aufeinandertreffen auch deshalb gespannt, weil aus Dresden 2000 eben jener, bekannt emotionaler und häufig über die Stränge schlagender, Fans mitkommen werden. „Man wird nirgendwo nur positive oder nur negative Fans antreffen“, meinte Schwäbe dazu. Generell sei es schön und ein Vorteil, mit einem solch großen Anhang im Rücken anzutreten. Daheim hat Dynamo pro Heimspiel fast 30.000 Zuschauer, fast doppelt so viele wie Darmstadt. Sportlich gilt es für die 98er, den Ausfall von Felix Platte zu kompensieren. 

Er zog sich in Heidenheim in der Schlussphase eine Gehirnerschütterung zu, fällt gegen Dresden aus. Damit dürfte Frings’ neue Taktik – in Heidenheim erstmals ein 4-4-2 statt eines 4-2-3-1 – schon wieder Geschichte sein. Jamie Maclaren oder Terrence Boyd dürften kaum neben Artur Sobiech beginnen, Roman Bezjak ist faktisch aussortiert. Dafür dürfte Marvin Mehlem, der zu Saisonbeginn auffälligster Darmstädter war und am Mittwoch eine Pause erhielt, wieder als Spielmacher hinter dem Ein-Mann-Sturm mit Sobiech in der Startelf stehen. Im zentralen Mittelfeld könnte Yannick Stark den Vorzug vor Wilson Kamavuaka erhalten. Stark brachte in Heidenheim nach seiner Einwechslung neuen Schwung.

Vertrag verlängert: Frings bleibt Chefcoach von Darmstadt 98.

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